Muhammad Ali: Er plante seine Beerdiung selbst

Nun wurden Details zur Beisetzung am kommenden Freitag bekannt

Boxchampion Muhammad Ali wird in wenigen Tagen beigesetzt. Seine Beerdigung hatte der Sportler schon Jahre im Voraus selbst geplant. Der frühere US-Präsident Bill Clinton wird nach Louisville reisen, um während der Beerdigung eine Rede für seinen verstorbenen Freund zu halten. Der dreifache Weltmeister Muhammad Ali starb am 3. Juni 2016 im Alter von 74 Jahren in Phoenix, Arizona.

Der Tod von Muhammad Ali (✝74) vergangenen Freitag, 3. Juni 2016, schockte seine Fans weltweit. Wie der Sprecher des Sportlers, Bob Gunnell, mitteilte, sei Ali an einer Blutvergiftung in Folge unspezifizierter natürlicher Ursachen verstorben. Kommenden Freitag, 10. Juni 2016, soll der dreifache Weltmeister beigesetzt werden und nun wurde bekannt, dass Muhammad Ali seine Beerdigung bereits Jahre im Voraus geplant haben soll.

Muhammad Ali plante seine Trauerfeier

Nach einem langen Kampf gegen seine schwere Parkinson-Erkrankung verstarb Muhammad Ali vor wenigen Tagen in einem Krankenhaus in Phoenix, Arizona. Wie der Sprecher der Boxlegende erklärte, habe Muhammad nicht gelitten". Die Sportikone soll kommenden Freitag, 10. Juni, in Louisville in Kentucky beigesetzt werden. Die Beerdigung soll öffentlich stattfinden, sodass alle Freunde und Bekannte des Boxers die Möglichkeit haben, einige letzte Worte an Ali zu richten. Die Beerdigung selbst habe Ali bereits Jahre im Voraus selbst geplant, so heißt es.

Muhammad Ali wird bei einer großen Beerdigungsprozession durch die Straßen von Louisville getragen, damit alle die Gelegenheit bekommen, sich von ihm zu verabschieden,

erklärte Bob Gunnell, der Sprecher Alis.

Öffentliche Beerdigung

Der öffentliche Trauerzug soll am Friedhof „Cave Hill" enden, wo Muhammad Ali schließlich beigesetzt werden soll. Auch im Internet solle die Zeremonie übertragen werden. Der frühere US-Präsident Bill Clinton, Schauspieler Billy Crystal und Sportjournalist Bryant Gumbel sollen den Berichten zufolge anreisen, um während der Beerdigung Trauerreden zu halten.

Nach Angaben Gunnells, nehme die Familie von Muhammad Ali bereits einen Tag vor der offiziellen Beisetzung bei einer privaten Zeremonie Abschied. Die für den darauffolgenden Tag geplante Trauerfeier werde ein Imam gemäß muslimischer Tradition leiten, doch auch Vertreter anderer Glaubensrichtungen sollen anwesend sein:

Muhammad Ali war ganz klar der Champion der Leute. Die Feier wird Alis Zuneigung für alle Ethnien, Religionen und Hintergründe widerspiegeln.

Große Trauer um Muhammad Ali

Die Trauer um die Boxlegende ist groß: In seiner Heimatstadt Louisville im US-Bundestaat Kentucky hingen die Flaggen vergangenen Samstag auf Halbmast.

 Ali gehört der Welt, aber er hat nur eine Heimatstadt,

erklärte Bürgermeister Greg Fischer in seiner offiziellen Rede zum Tod von Muhammad Ali.