Nick Gordon tot: Das bittere Ende von Bobbi Kristina Browns Freund

Die Todesursache soll eine Drogenüberdosis sein

Vor vier Jahren starb Bobbi Kristina Brown (†22) an einer Überdosis. Ihrem Ex-Verlobten wurde damals die Schuld für den frühen Tod von Whitney Houstons (†48) Tochter gegeben. Nun starb Nick Gordon selbst mit nur 30 Jahren.

Nick Gordon stirbt an Überdosis

Es ist, als ginge ein trauriges Kapitel zu Ende: Nick Gordon ist tot. Der Ex-Freund von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown soll laut verschiedener US-Medien an Neujahr an einer Drogenüberdosis gestorben sein. Sein jüngerer Bruder Jack Walker Jr. bestätigte die traurige Meldung mit einem emotionalen Statement und einem gemeinsamen Kinderfoto auf seiner "Facebook"-Seite:

Ich liebe dich so sehr, großer Bruder. Ich hoffe, du hast mich an deinem Bett gehört. Du bist bei mir, das spüre ich. (...) Du warst mein bester Freund und ich hätte nie gedacht, dass ich das hier einmal schreiben würde. Ich war bei jedem Schritt bei dir und wir lieben dich, egal was passiert ist und wir bleiben stark für dich. Das neue Jahr hätte nicht so anfangen dürfen. (...) Ich bin so dankbar, dass ich gestern noch einmal mit dir sprechen konnte.

 

 

Mehrere Herzinfarkte

Bis zum Schluss habe er die Hand seines Bruders gehalten, wie er gegenüber "People" offenbarte. Auch Nick Gordons Anwalt Joe S. Habachy äußerte sich zum Tod des jungen Mannes: "Ich kann mich zwar nicht zu den genauen Umständen seines Todes äußern, aber ich kann sagen, dass es herzzerreißend ist, aus erster Hand mitzuerleben, was Drogensucht bei einer Gruppe junger Freunde angerichtet hat." Wie "DailyMail" erfahren haben will, habe Gordon am Neujahrstag mehrere Herzinfarkte erlitten, bevor er starb.

 

 

War er Schuld am Tod von Bobbi Kristina Brown?

Schon seit Jahren war bekannt, dass Nick Gordon mit seiner Drogensucht zu kämpfen hatte. Nachdem 2015 seine Ex-Freundin und Whitney Houstons einzige Tochter Bobbi Kristina Brown leblos in einer Badewanne gefunden worden war, wurde der junge Mann für den Tod der damals 22-Jährigen verantwortlich gemacht.

Die Familie der jungen Frau hatte Gordon vorgeworfen, seiner Ex einen Cocktail aus verschiedenen Drogen verabreicht und sie anschließend mit dem Gesicht nach unten in die Wanne gelegt zu haben. Bewiesen werden konnte das zwar nie, doch ein Gericht in Atlanta verurteilte ihn dennoch zu einer Schadensersatzzahlung von 36 Millionen Dollar. Bis zuletzt behauptete er vehement, nichts mit dem Ableben seiner Ex-Verlobten zu tun zu haben.

Doch auch nach dem Tod von "Krissi" kam der 30-Jährige regelmäßig mit dem Gesetz in Konflikt. Unter anderem, weil eine andere Ex-Freundin ihn wegen häuslicher Gewalt angezeigt hatte.

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