"The Wolf of Wall Street"-Klage: Leonardo DiCaprio muss vor Gericht

Anwalt Andrew Greene verklagt die Produzenten und will den "The Revenant"-Star zur Aussage zwingen

Schlechte Aussichten: Leonardo DiCaprio muss vor Gericht. Der Anwalt Andrew Green hatte die Produktionsfirma In

Der Film "The Wolf of Wall Street" war für Leonardo DiCaprio, 41, ein großer Erfolg: Ganze fünf Oscar-Nominierungen und einen Golden Globe konnte der Erfolgsfilm verzeichnen. Der "The Revenant"-Darsteller war nicht nur als Hauptdarsteller in der Rolle des Börsenmaklers "Jordan Belfort" in dem Streifen zu sehen, sondern wirkte auch hinter den Kulissen aktiv als Produzent mit. Nun gibt es Ärger: Der amerikanische Anwalt Andrew Green verklagt die Produktionsfirma "Paramount Pictures" und will den Schauspieler zur Aussage zwingen.
 

Klage gegen "The Wolf of Wall Street"

Er trägt ein schlecht sitzendes Toupet, ist drogenabhängig und vergnügt sich liebendgern mit Prostituierten -  Anwalt "Nicky Koskoff", gespielt von P. J. Byrne, hat es in dem Erfolgs-Film "The Wolf of Wall Street" faustdick hinter den Ohren. Doch es scheint, als sei nicht jeder begeistert von der Filmografie. Für den US-amerikanischen Anwalt Andrew Green ist klar, dass sich die Rolle von "Nicky Koskoff" eindeutig auf ihn und sein Leben beziehe.

Andrew Green ist der ehemalige Manager des Investmentunternehmen "Stratton Oakmont", welches seine Anleger um Hunderte von Millionen Dollar betrug und 1998 aufgelöst wurde, so heißt es. Der Anwalt sei der Meinung, die Rolle sei in dem preisgekrönten Film völlig falsch dargestellt worden, auch von Rufschädigung ist die Rede:

Die Szenen des Films über Mr. Greene waren falsch, verleumderisch und grundsätzlich schädlich für Mr. Greenes professionellen Ruf, sowohl als Rechtsanwalt als auch als Investmentbanker, und auch für seinen privaten Ruf,

heißt es laut "Page Six" in der Anklage.

Leonardo DiCaprio wird zur Aussage gezwungen

Besonders das Toupet, welches P. J. Byrne in seiner Rolle als "Nick Kokoff"  trägt und über welches im Film regelmäßig Scherze gemacht werden, soll ein Dorn in Greens Auge sein, da dieser auch privat ein ähnliches Toupet trage.

Genau aus diesem Grund hatte Andrew Green im Februar 2014 Klage gegen die Produktionsfirma "Paramount Pictures" eingereicht und fordert 1,5 Millionen Dollar Schadensersatz. Auch Leonardo DiCaprio, der bei dem Film als Co-Produzent tätig war, soll nun eine Aussage machen. Bislang war Leo beruflich wie privat zu beschäftigt gewesen, um vor Gericht zu erscheinen, doch die Aussage des Oscar-Preisträgers sei dem Kläger besonders wichtig, sodass das zuständige Gericht nun sogar den Antrag bewilligte, den 41-Jährigen notfalls zu einer Aussage zu zwingen.

Die Gerichtsaussage des Schauspielers soll aber zu einem "vernünftigen Zeitpunkt und Ort, der von beiden Parteien akzeptiert wird", stattfinden.

 

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