Video aufgetaucht: Kesha schwört, nicht vergewaltigt worden zu sein

Sängerin bezichtigt Ex-Produzenten Dr. Luke, sie unter Drogen gesetzt und missbraucht zu haben

Ein Video von 2011 belastet Kesha schwer. Die Sängerin ... ... bezichtigt ihren Ex-Produzenten Dr. Luke, sie vergewaltigt zu haben.  Doch beim Gerichtsprozess musste die Musikerin eine Niederlage einstecken.

Erst vor wenigen Tagen verlor Kesha, 28, den Gerichtsprozess gegen ihren ehemaligen Musik-Produzenten Dr. Luke, 42, in dem sie behauptet hatte, mit 18 Jahren unter Drogen gesetzt und vergewaltigt worden zu sein. Jetzt ist ein Video aus dem Jahr 2011 aufgetaucht, in dem die Sängerin unter Eid eine gegenteilige Aussage macht. 

Kesha erleidet Niederlage

Die Ereignisse im Fall Kesha gegen Dr. Luke (Lukasz Gottwald) überschlagen sich. Ein New Yorker Gericht hatte die Klage der "Tik Tok"-Sängerin unlängst abgeschmettert, in der sie erklärt hatte, von dem Produzenten vergewaltigt worden zu sein. Kesha hatte gehofft, auf diese Weise aus dem Vertrag mit dem Musik-Boss zu kommen, der sie für sechs Alben an sein Plattenlabel bindet.

Doch auch Dr. Luke weiß sich zu wehren. Via Twitter beteuerte er immer wieder seine Unschuld, warf Kesha vor, rein aus finanziellen Gründen Unwahrheiten zu verbreiten. 

Video entlastet Dr. Luke

Wer lügt und wer spricht die Wahrheit? Das lässt sich von außen nicht annähernd beurteilen. 

Fakt ist allerdings: In einem jetzt aufgetauchten Video, das die US-Website "TMZ" veröffentlichte, sagt die damals 23-Jährige unter Eid aus, er habe ihr keine "sexuellen Avancen" gemacht. Diese Aussage unterstützt Keshas Mutter Pebe Sebert, 59: Auch sie erklärt den Beamten, ihre Tochter sei weder unter Drogen gesetzt worden, noch habe sie eine sexuelle Beziehung zu Dr. Luke unterhalten.

Laut Kesha gibt es für diese (Falsch-)aussage eine einfache Erklärung: Sie sei von dem 42-Jährigen massiv unter Druck gesetzt worden, nichts von den Übergriffen weiterzutragen. 

Dr. Luke hat ihr mehrfach damit gedroht, dass er Ms. Sebert (ihre Mutter, Anm. d. Red.) und ihre gesamte Familie zerstöre, sollte sie jemandem von dem Missbrauch erzählen sollte,

zitiert "HollywoodLife" eine Passage der Klageschrift.

Die Sängerin ist nicht nur mental schwer mitgenommen, auch finanziell ist es schlecht um sie bestellt. Prominente Unterstützung erfährt sie derzeit durch Stars wie Taylor Swift und Lena Dunham

Seht hier die Befragung: