Zu dick für ihren Mann: RTL-Moderatorin legt für Experiment 75 Kilo zu

"Explosiv"-Moderatorin Sandra Kuhn wog für eine Woche 130 Kilo

Ob ohne Make-Up vor der Kamera oder mit Achselhaar-Toupet - Sandra Kuhn ist für ihre TV-Experimente bekannt. Jetzt nahm sie für eine Woche 75 Kilo zu, um zu sehen, wie ihr Umfeld auf die "dicke Sandra" reagiert. Und siehe da, selbst ihr Ehemann lässt sich von Äußerlichkeiten ablenken...

Experiment: Sandra Kuhn war für eine Woche "dick"

Schiefe Blicke hier, Getuschel hinter vorgehaltener Hand da: Füllige Menschen haben es in unserer Gesellschaft oft nicht leicht. Denn das gängige Schönheitsideal gibt vor: Rank und schlank müsse man sein. Wie es ist, eben nicht dem Ideal zu entsprechen, sondern mit jeder Menge Extrapfunde durchs Leben zu gehen, wollte RTL-Moderatorin Sandra Kuhn am eigenen Leib erfahren. Für "Explosiv - Das Experiment" nahm die Blondine deshalb kurzerhand 75 Kilo zu und lebte eine Woche als 130-Kilo Frau.

Mithilfe eines Fatsuits zog sich die Moderatorin die zusätzlichen Kilos an. Ein Maskenbildner erledigte dann den Rest: Doppelkinn, volle Wangen und ein dicker Hals. „Als ich das erste Mal den Fatsuit anhatte und auch diese ganze Silikonmaske, dann hatte ich schon einen Schock. Mir liefen auch die Tränen runter", erinnert sich Kuhn.

Doch es kommt noch "dicker": Nicht nur Autofahren wird aufgrund ihrer Körperfülle schwierig, vor allem die Reaktionen der anderen machen der TV-Lady zu schaffen.

Man wird einsam. Keiner möchte mehr mit einem Kontakt haben, ganz im Gegenteil, man wird angestarrt und blöde angemacht,

stellt die RTL-Moderatorin fest.

Ihr Mann: „So hätte ich mich nicht verliebt"

Ein Date mit einer "Dicken"? Für viele scheinbar keine Option. Leider. Denn die Männer, mit denen sich Sandra Kuhn über die Dating-App „Tinder" verabredete, brachen die Treffen innerhalb weniger Minuten ab, weil sie eben nicht mehr so schlank war, wie auf ihren Fotos. Und sogar ihr Ehemann Kristof scheint seine Frau mit den Extra-Pfunden anders zu sehen...

So hätte ich mich nicht in Sandra verliebt,

gibt er zu.

Kein Wunder also, dass die Moderatorin nach dem Experiment vor allem eines feststellt: Dass es im Leben auf mehr ankommt, als auf die Optik. Auf Facebook zieht sie ihr Fazit: „Ich für meinen Teil werde nicht mehr blöd glotzen und hinter vorgehaltenen Hand über Füllige sprechen, wenn ich jemanden auf der Straße sehe. Durch meine Experiment weiß jetzt zu gut, wie weh das tun kann", schreibt sie. Und weiter:

Ich konnte den Fatsuit nach einer Woche wieder ablegen, andere können ihr Gewicht nicht mal eben abschmeissen und müssen einen langen Weg gehen. Das ist mir mehr als bewusst. Aber egal wie: wir sitzen doch alle in einem Boot. Lasst uns versuchen, alle Menschen gleich zu behandeln. Egal ob dick, dünn, groß, klein, dunkelhäutig, hellhäutig...Es kommt doch auf so viel mehr im Leben an, als auf die Optik.

 

 

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Ich für meinen Teil werde nicht mehr blöd glotzen und hinter vorgehaltenen Hand über Füllige sprechen, wenn ich jemanden auf der Straße sehe. Durch meine Experiment weiß jetzt zu gut, wie weh das tun kann", schreibt sie. Und weiter: "Ich konnte den Fatsuit nach einer Woche wieder ablegen, andere können ihr Gewicht nicht mal eben abschmeissen und müssen einen langen Weg gehen. Das ist mir mehr als bewusst. Aber egal wie: wir sitzen doch alle in einem Boot. Lasst uns versuchen, alle Menschen gleich zu behandeln. Egal ob dick, dünn, groß, klein, dunkelhäutig, hellhäutig...Es kommt doch auf so viel mehr im Leben an, als auf die Optik.
Über die Dating-App "Tinder" verabredet sie sich mit zehn Männern - alle zehn brechen innerhalb weniger Minuten die Treffen ab. Für die schöne Moderatorin unverständlich: "Ich war doch immer noch die selbe Person.“ Und als ihr eigener Ehemann Kristof seine Frau mit ihren Extra-Pfunden sieht, muss selbst er zugeben: „So hätte ich mich nicht in Sandra verliebt.“
Autofahren wird aufgrund ihrer Leibesfülle zum Problem, einfache Alltagsbesorgungen bereiten ihr Probleme. Das Schlimmste aber: „Man wird einsam. Keiner möchte mehr mit einem Kontakt haben, ganz im Gegenteil, man wird angestarrt und blöde angemacht“, stellt die TV-Lady schon nach kurzer Zeit fest.
Autofahren wird aufgrund ihrer Leibesfülle zum Problem, einfache Alltagsbesorgungen bereiten ihr Probleme. Das Schlimmste aber: „Man wird einsam. Keiner möchte mehr mit einem Kontakt haben, ganz im Gegenteil, man wird angestarrt und blöde angemacht“, stellt die TV-Lady schon nach kurzer Zeit fest.
Als ich das erste Mal den Fatsuit anhatte und auch diese ganze Silikonmaske, dann hatte ich schon einen Schock. Mir liefen auch die Tränen runter