Patrice Aminati: Neue Metastasen entdeckt
Vor rund drei Jahren erhielt Patrice Aminati (30) die Diagnose schwarzer Hautkrebs, nur drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter Charly Malika. Die Erkrankung gilt als unheilbar, weshalb sie inzwischen palliativ betreut wird. In der SWR-Sendung "Nachtcafé" erklärte sie nun, dass es dennoch "gute Phasen" gebe, in denen der Krebs "in Schach gehalten werden" könne. Doch aktuell muss Patrice einen schweren Rückschlag verkraften: "Jetzt habe ich gestern Abend den Anruf bekommen: Es ist zurück und Metastasen haben in einigen Organen gestreut." Dennoch gibt sich die Noch-Ehefrau von Daniel Aminati kämpferisch. Aufgeben kommt für sie nicht infrage. "Ich möchte weiterleben", stellte sie klar.
Ein wesentlicher Grund für Patrices Lebenswillen ist vor allem die dreijährige Charly. Für sie sei es unvorstellbar, ihre Tochter nicht aufwachsen zu sehen. Trotz der Umstände bleibt Patrice zuversichtlich: "Ich bin mir ganz sicher, ich werde noch meine Enkelkinder um mich herum erleben." Ihr Motto: "Glaub der Diagnose, aber nicht der Prognose."
Patrice Aminati: "Normalität ist jeder leider erstmal wieder vorbei"
Die Osterfeiertage verbrachte Patrice Aminati gemeinsam mit ihrer Tochter bei ihren Eltern. Gefeiert wurde hauptsächlich im Garten, doch es gab auch eine Wanderung durch die Weinberge zu einem Spielplatz. "Dort treffen wir immer viele Bekannte und Freunde. Weil es einfach bei uns um die Ecke ist und ich ja hier groß geworden bin", erklärte Patrice gegenüber der "Bild". "Das ist so unspektakulär, so ruhig, so friedlich, mit ruhigen Gesprächen, einem liebevollen Zusammensein. Alles andere versuche ich zu verdrängen."
Während der Feiertage sammelte Patrice Kraft für die kommende Zeit, in der zahlreiche Termine im Krankenhaus und bei Ärzten anstehen. "Irgendwie dachte ich, hoffte ich, ich und wir hätten es geschafft, die Erkrankung im Zaum zu halten", gestand sie. "Mir war es gelungen, zu einer gewissen Normalität zu finden. Das ist nun leider erst einmal wieder vorbei."
Verwendete Quellen: SWR, Bild
Die Geschichte von Patrice Aminati berührt mich tief. Sie zeigt, wie zerbrechlich das Glück ist und wie viel Mut es erfordert, einer schweren Diagnose die Stirn zu bieten. Ihre unerschütterliche Hoffnung ist eine Inspiration für alle, die Ähnliches durchmachen müssen. Mit meiner Berichterstattung über dieses Schicksal möchte ich das Bewusstsein für die Hautkrebsvorsorge stärken und zeigen, wie wichtig ein offener Umgang mit unheilbaren Diagnosen ist.







