Felix Baumgartner (†56): "Dunkelste Zeit meines Lebens" – Freundin Mihaela bricht ihr Schweigen

Es war ein Schock für die Sportwelt, als Felix Baumgartner am 17. Juli 2025 bei einem tragischen Unfall mit seinem Motor-Gleitschirm im italienischen Porto Sant’Elpidio ums Leben kam. Acht Monate nach seinem Tod spricht seine Partnerin Mihaela Rădulescu Schwartzenberg nun erstmals öffentlich über ihren Verlust und die schwere Zeit der Trauer.

Felix Baumgartner mit Freundin Mihaela, beide in schwarz gekleidet
Mihaela Rădulescu Schwartzenberg bricht acht Monate nach dem tragischen Tod von Felix Baumgartner erstmals ihr Schweigen.© Imago

Felix Baumgartner (†56): Acht Monate nach seinem Tod – Lebensgefährtin Mihaela Rădulescu Schwartzenberg bricht ihr Schweigen

Die Nachricht erschütterte im Sommer 2025 die Sportwelt: Im Juli kam der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner im Alter von 56 Jahren bei einem tragischen Absturz mit seinem Gleitschirm in Italien ums Leben. Der Mann, der mit seinem Sprung aus der Stratosphäre Geschichte schrieb, hinterließ eine klaffende Lücke, vor allem bei seiner langjährigen Partnerin Mihaela Rădulescu Schwartzenberg (56). Nach dem Unglück wurde es still um die rumänische Moderatorin, sie zog sich vollkommen aus der medialen Öffentlichkeit zurück. Jetzt, rund acht Monate nach Felix Baumgartners Tod, bricht sie erstmals ihr Schweigen.

Mihaela Rădulescu Schwartzenberg: "Die dunkelste Zeit meines Lebens"

In einem ausführlichen Beitrag auf Facebook schildert Schwartzenberg nun die Last der vergangenen Monate. Dabei wird deutlich, dass der Tod Baumgartners nicht der einzige Schicksalsschlag war, den sie verkraften musste. Die 56-Jährige schreibt von zwei massiven Verlusten innerhalb kürzester Zeit: "Ich habe in letzter Zeit mit unermesslichem Schmerz gelebt. Meinen Mann und meine Mutter in nur sechs Monaten zu verlieren, war die dunkelste Zeit in meinem Leben."

Mihaela Rădulescu Schwartzenberg betont, dass sie das Schweigen der letzten acht Monate ganz bewusst gewählt hat, um den Schmerz privat zu verarbeiten. Kraft gaben ihr in dieser Phase vor allem ihre Familie und Freunde. "Ich habe jedes Interview abgelehnt, aus welchem Land auch immer. Ich wollte nicht, dass es um mich ging, ich wollte nicht das Opfer sein, das vor den Kameras weint", erklärt Schwartzenberg. Trotz der Trauer findet sie auch deutliche Worte zu ihrem eigenen Image und ihrer Unabhängigkeit: "Ich habe weder mein Geld noch meinen Ruhm dadurch verdient, dass ich die Geliebte von jemandem war, sondern nur durch meine Arbeit, meine Leistungen, mein Engagement."

Verwendete Quelle: Facebook

Die legendärsten Sprünge von Felix Baumgartner

  • Red Bull Stratos (2012): Sein berühmtester Sprung aus ca. 39.000 Metern Höhe. Er durchbrach als erster Mensch im freien Fall die Schallgeschwindigkeit ($1357,6$ km/h).
  • Taipei 101 (2007): Ein illegaler Sprung vom damals höchsten Gebäude der Welt (508 m) in Taiwan. Baumgartner musste sich am Wachpersonal vorbeischleichen.
  • Christusstatue, Rio de Janeiro (1999): Einer der niedrigsten Base‑Jumps, als er aus nur 29 Metern Höhe von der Hand der Statue sprang.
  • Petronas Towers, Kuala Lumpur (1999): Einer der größten Base‑Sprünge von einem Wolkenkratzer aus einer Höhe von ca. 450 Metern.
  • Ärmelkanal-Überquerung (2003): Als erster Mensch überquerte er den Kanal im Gleitflug mit einem speziellen Carbon-Flügel von Dover nach Calais.