Tom & Bill Kaulitz: "Bricht mir das Herz" - Trauriges Schicksal von Ostsee-Wal Timmy berührt sie

Das Schicksal des gestrandeten Buckelwals Timmy, für den es nun offenbar keinerlei Hoffnung mehr gibt, beschäftigt nicht nur Menschen in Deutschland, sondern auch die Stars: Auch Tom und Bill Kaulitz, die nach eigenen Angaben ein besonders großes Herz für die Meeressäuger haben, geht das Thema ziemlich nah. 

Keine Hoffnung mehr für Buckelwal Timmy: Tom und Bill Kaulitz zeigen sich bewegt

Es ist ein dramatisches Schicksal, das viele bewegt: Seit Tagen beschäftigt der gestrandete Buckelwal Timmy die Menschen in Deutschland. Am 23. März war das majestätische Tier erstmals auf einer Sandbank in der Lübecker Bucht gestrandet. Etliche Experten hatten immer wieder versucht, dem Tier zu helfen - und tatsächlich konnte sich der Wal befreien, strandete dann aber erneut. Derzeit liegt er vor der Insel Poel erneut auf einer Sandbank und dies ist nach Angaben der Experten offenbar auch seine letzte Station. In einer Pressekonferenz erklärten Greenpeace und Co. am 1. April, dass man davon ausgehe, dass Timmy an dieser Stelle versterben wird. Der Meeressäuger sei geschwächt und gesundheitlich angeschlagen, es gebe keine Hoffnung mehr für das Tier und jegliche Rettungsversuche würden eingestellt. Man wolle Wal Timmy nun die Ruhe geben, die er verdiene, hieß es. 

Bill und Tom Kaulitz zeigen sich vom Schicksal des gestrandeten Buckelwals Timmy tief bewegt
"Ich könnte direkt weinen": Das traurige Schicksal von Buckelwal Timmy geht Bill und Tom Kaulitz extrem nah. © Imago

"Könnte direkt anfangen, zu weinen": Bill und Tom richten wichtigen Appell an Fans

Das traurige Schicksal von Buckelwal Timmy geht vielen Menschen besonders nah - darunter auch Bill und Tom Kaulitz (36). In der neuesten Folge ihres Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" kamen die beiden auf das Thema zu sprechen. Der Tokio-Hotel-Frontmann erklärte dabei emotional: "Das bricht mir schon das Herz. Da könnte ich direkt anfangen, zu weinen." Doch auch seinem Zwillingsbruder gehe das Ganze extrem nah: "Viele wissen ja um unsere Liebe für Wale und darum beschäftigt mich natürlich die Wal-Rettung in Deutschland." Tom betonte: "Es ist so traurig." Der 36-Jährige habe sich damit beschäftigt, welche Herausforderung es für den Wal sei, den Weg über die Nordsee zurück in den Atlantik zu finden und könne die schlechten Prognosen der Experten nun verstehen: "Der Weg in die Nordsee, das ist so kompliziert, wenn ich mir das auf der Karte angucke. Es sieht nicht gut aus, ehrlich gesagt." 

Dennoch richtete der Ehemann von Topmodel Heidi Klum (52) auch einen dringenden Appell an seine Fans und solche Menschen, die aus Neugier mit Booten zu dem Wal gelangen wollen: "Es gibt jetzt ganz viele Boote, die da rausfahren, die sich den angucken wollen, weil sie natürlich noch nie einen Wal gesehen haben und so weiter. Das dürft ihr bitte, bitte, bitte nicht machen. Das Tier muss jetzt möglichst in Ruhe gelassen werden." Man könne sich Timmy auch aus der Ferne ansehen, wenn man dies wolle: "Es gibt Brücken und man kann ihn vom Land mit einem Fernglas super beobachten. Ihr müsst da nicht rausfahren mit Booten, nicht das Tier stressen unnötig." Und da können wir uns nur anschließen.

Verwendete Quellen: Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood", NDR

Chronik einer Tragödie: Der Leidensweg des Ostsee-Buckelwals Timmy

Der verirrte Buckelwal hielt Küstenbewohner, Experten und etliche Menschen in Deutschland über Wochen in Atem. So verlief die dramatische Rettungsodyssee:

  • 23. März: Erstmalige Entdeckung auf einer Sandbank vor Niendorf (Schleswig-Holstein). In einer aufwendigen Nachtaktion befreien Meeresbiologen und Bagger das Tier.
  • Der Versuch der Rettung: Boote versuchen vergeblich, den Wal in Richtung offene Nordsee zu geleiten - der Meeressäuger verliert jedoch erneut die Orientierung.
  • Samstagnachmittag: Erneute Strandung in der Wismarbucht, ausgerechnet südlich der Insel "Walfisch". Der Wal kommt zunächst frei, verweilt aber tagelang im flachen Wasser.
  • Dienstag: Nach einer kurzen Phase im tieferen Wasser läuft das Tier gegen 13 Uhrvor der Insel Poel endgültig auf Grund.
  • Die Hoffnung schwindet: Obwohl Experten wie Thilo Maack (Greenpeace) den Zustand zunächst als stabil einschätzen, verlässt den Wal die Kraft. Man gehe davon aus, dass das Tier vor der Insel Poel sterben wird. 
  • 2. April: Der Buckelwal liegt weitgehend regungslos vor Poel. Er atmet noch.