
Der Vorwurf: Kommerz statt Kultur-Respekt
Am 16. April 2026 nahmen Harry und Meghan am Scar Tree Walk teil – eine spirituelle Reise, die die Geschichte der Kulin Nation ehrt. Doch während die Bilder der andächtigen Herzogin um die Welt gingen, passierte im Netz etwas, das viele Australier als Affront empfinden: Zeitgleich zu ihrem Auftritt an der heiligen Stätte wurde ihr Outfit – ein Look des Melbourner Labels Friends with Frank und Jeans von Rolla’s – auf der Shopping-Plattform OneOff als „shoppable“ markiert.
Wie das US-Magazin People und die Vogue berichten, ist Meghan nicht nur das Gesicht, sondern auch eine strategische Investorin der neuen KI-gestützten Fashion-App. Der Vorwurf der Kritiker wiegt schwer: Meghan soll die mediale Aufmerksamkeit dieses kulturell hochsensiblen Termins genutzt haben, um durch direkte Verlinkungen Profit zu generieren.
Der „OneOff“-Deal: Provisionen im Fokus
Die Enthüllungen über den Deal haben eine neue Qualität erreicht. Die Herzogin fungiert als Investorin bei der KI-Firma. Die App erkennt Kleidungsstücke auf Fotos in Echtzeit und bietet den Nutzern sofortige Kaufoptionen oder günstigere Alternativen an.
Brisant dabei: Durch ihre Beteiligung an der Firma profitiert Meghan direkt von jedem Klick und jedem Kauf, der über ihre gezeigten Looks generiert wird. Dass dies ausgerechnet bei einem Termin geschah, der der Versöhnung und dem Respekt gegenüber indigenen Kulturen gewidmet war, löst in Australien Kopfschütteln aus. Kritiker werfen ihr vor, die 60.000-jährige Geschichte der First Nations lediglich als ästhetische Kulisse für ihr neues Mode-Imperium benutzt zu haben.
„Schrille Alarmglocken“
Royal-Experten sehen darin ein gefährliches Spiel. Die Grenze zwischen Wohltätigkeit und knallhartem Business verschwimmt hier völlig. Während Harry versucht, die „quasi-royale“ Relevanz des Paares zu betonen, scheint Meghan Fakten für ihre kommerzielle Zukunft zu schaffen. In London sollen laut Insidern bereits die „Alarmglocken schrillen“, da die Kommerzialisierung kultureller Gedenkstätten das Ansehen der Krone massiv beschädigen könnte.







