Herzogin Meghan: Das verraten die neuen Fotos über Archie

Herzogin Meghan: Das verraten die neuen Fotos über Archie

Herzogin Meghan, 40, war der Schutz der Privatsphäre ihrer Kinder immer enorm wichtig. Doch zuletzt tauchten häufiger Fotos von Archie, 3 und der kleinen Lilibet, 1, auf. Eine Expertin ist sich sicher, dass dahinter eine ganz besondere Strategie steckt.

Herzogin Meghan: Sie macht alles anders

Herzogin Meghan und Prinz Harry haben ihren Abgang aus Großbritannien auch immer mit einer Sache begründet: Die Sorge um die Sicherheit ihrer Familie. Ihr Sohn Archie und ihre kleine Tochter Lilibet sollten so normal wie möglich aufwachsen. Fernab der strengen Regeln und der ständigen Beobachtung durch die Öffentlichkeit, der sie in Großbritannien ausgesetzt wären. Meghan brach deshalb gleich mit mehreren royalen Traditionen.

Während es von Prinz William und Herzogin Kates Kindern George, Charlotte und Louis bereits kurz nach der Geburt das erste Foto gab, bekam die Öffentlichkeit die kleine Lilibet erst nach fünf Monaten zu Gesicht: Auf der offiziellen Weihnachtskarte der Sussexes war auch der neuste Familienzuwachs zu sehen. Doch wenn es um Fotos ihres Nachwuchses geht, unterscheidet sich die Strategie der Sussexes massiv von der ihrer royalen Verwandtschaft, meint eine Journalistin - und erklärt, was dahinter stecken könnte.

Ganz anders als die Cambridges

Was offizielle Bilder ihres Nachwuchses angeht, ist die Strategie der Cambridges sehr klar. Neue Fotos von George, Charlotte und Louis veröffentlichen sie nur zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen der Kinder oder Weihnachten. Meist sind die Fotos von Herzogin Kate persönlich aufgenommen.

Der Vorteil: Die Miniroyals sehen darauf meist besonders entspannt aus, weil eine vertraute Person die Bilder gemacht hat. Bilder von Charlotte und ihren Brüdern gibt es nur, wenn sie mit William und Kate bei einer offiziellen Veranstaltung sind und dort das Königshaus repräsentieren. Ein Beispiel dafür wäre das Thronjubiläum, bei dem alle drei Kinder gemeinsam auftraten oder Prinz George, der seine Eltern zum Tennisturnier in Wimbledon begleitete. Erst kürzlich sorgte ein Video von Prinz William für Aufsehen, in dem er einen Paparazzo anging, weil der seine Kinder bei einem privaten Ausflug fotografiert hatte.

Harry und Meghan scheinen eine etwas andere Strategie zu verfolgen. Von Archie tauchten zuletzt Fotos im Netz auf, auf denen er bei der Parade zum amerikanischen Nationalfeiertag zu sehen ist. Der kleine lutschte stolz an seinem Lolli und schien von der Veranstaltung an sich sehr begeistert. Harry und Meghan haben offensichtlich kein Problem damit, wenn Bilder aus solch privaten Momenten als Familie veröffentlicht werden. Das glaubt auch Journalistin Daniela Elser. Im "New Zealand Herald" schreibt sie, dass das Bild von Archie an sich nichts Besonderes sei. Aber:

Die Tatsache, dass diese Bilder überhaupt entstanden sind, ist das, was hier so besonders ist.

Harry und Meghan lassen es hier zu, dass sie sich und ihren Sohn in einem Moment zeigen, in dem sie eigentlich privat unterwegs sind. Elser wundert sich: "Man stellt sich die Frage: Hat man jemals ein ähnliches Bild von William und Kate, den Kindern der Herzogin und des Herzogs von Cambridge gesehen?"

Darum verwundert dieses Foto 

Dass Harry und Meghan so einiges anders machen wollen als die anderen Royals, ist schon länger bekannt. Dass sie sich öfter zu teils brisanten politischen Themen äußern, dass sie Deals mit Netflix und Spotify abgeschlossen haben, obwohl gerade der Videostreamingdienst im Königshaus teils verhasst sein soll, haben das schon lange bewiesen.

Doch dass ausgerechnet Harry und Meghan, die sonst immer so besorgt um ihre Privatsphäre und die Sicherheit ihrer Kinder sind, es in letzter Zeit so oft zulassen, dass Bilder von ihnen einfach so im Netz auftauchen - und dort teils sogar für kommerzielle Zwecke genutzt werden - verwundert. Eines ist klar: Auch bei diesem Thema scheinen die Sussexes und die Cambridges vollkommen unterschiedliche Ansätze zu haben. Welcher letztlich der bessere ist, darüber lässt sich sicherlich streiten. Und am Ende ist ja eigentlich ohnehin nur eine Sache wichtig: Dass es den Kindern mit der Art, wie ihre Eltern sie in der Öffentlichkeit zeigen, gut geht. 

Verwendete Quelle: The Mirror 

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