Herzogin Meghan: Hat sie wieder alle belogen?

Herzogin Meghan: Hat sie wieder alle belogen?

Dass Herzogin Meghan, 41, ab und zu öffentlich Dinge behauptet, die sich hinterher als nicht ganz der Wahrheit entsprechend herausstellen, ist nicht ganz neu. Dass es nun schon nach ihrer ersten Podcast-Folge heftigen Widerspruch für die Herzogin von Sussex gibt, überrascht aber doch. Hat sie etwa gelogen?

Herzogin Meghan: Immer wieder Vorwürfe

Herzogin Meghan musste sich schon öfter den Vorwurf gefallen lassen, öffentlich nicht ganz die Wahrheit gesagt zu haben. Zwar gingen nicht alle Kritiker so weit wie ihr Erzfeind Piers Morgan, der sie öffentlich "Prinzessin Pinocchio" nannte und erklärte, er glaube prinzipiell kein Wort von dem, was Meghan sage.

Doch bereits nach ihrem Interview mit Oprah Winfrey im vergangenen Jahr gab es immer wieder Stimmen, die andeuteten, Meghan könnte nicht die Wahrheit gesagt haben. Die prominenteste von ihnen war tatsächlich die Queen selbst, die in ihrem Statement zu Harrys und Meghans Vorwürfen anmerkte, dass "manche Erinnerungen voneinander abweichen" könnten.

Nun hat sich Meghan in ihrem Podcast erneut zu Wort gemeldet - und darin wieder einmal mehrfach die Königsfamilie kritisiert. Doch hat sie diesmal wirklich die Wahrheit gesagt? Es gibt Stimmen, die daran zweifeln.

Herzogin Meghan nimmt ihren Spotify-Podcast "Archetypes" auf
© ddp Images / Ferrari Press / Spotify
Herzogin Meghan beim Aufnehmen ihres Podcasts "Archetypes".

Drama um Archie - doch was ist dran?

Vor allem eine Anekdote, von der Meghan in der ersten Folge ihres Podcasts "Archetypes" berichtete, schockierte. Meghan erzählte ihrer guten Freundin Serena Williams darin, dass ihr kleiner Sohn Archie bei einer Südafrikareise nur knapp einer Katastrophe entgangen sei. Ein Heizkörper in Archies Zimmer habe angefangen zu brennen - zum Glück sei ihr kleiner Sohn zu dem Zeitpunkt nicht im Raum, sondern mit seiner Nanny im Haus unterwegs gewesen.

Für Meghan das größte Problem: Obwohl sie große Angst um ihr Kind gehabt habe, hätte man anschließend von ihr verlangt, wie gewohnt mit ihren Terminen fortzufahren. Eine Pause oder eine Absage der geplanten Veranstaltungen sei nicht möglich gewesen. Meghan behauptete, sie habe ihr Team gebeten, den Leuten zu erklären, was passiert sei und dass sie den Termin absagen müsse, um bei Archie zu sein. Doch dann habe sie realisiert "wir mussten ihn trotzdem alleine lassen und einen neuen Termin wahrnehmen." 


Während in den sozialen Netzwerken schnell die Frage aufkam, warum zu dieser Jahreszeit in Südafrika überhaupt eine Heizung in Betrieb gewesen sei, gibt es nun Stimmen, die Meghans Darstellung eindeutig widersprechen. Wie der "Telegraph" berichtet, sei man im Palast entsetzt über die Unterstellung von Meghan, dass sie zum arbeiten gedrängt worden sei, obwohl es ihr nicht gut ging. Der "Telegraph" schreibt:

Eine Quelle, die mit der Tour betraut war, stellt ihre Erinnerung der Sachlage in Frage.


Eine Neuauflage von "Erinnerungen können voneinander abweichen" also?

Meghan verstrickt sich in Widersprüche 

Fest steht: Es ist nicht das erste Mal, dass sich Meghans Wahrnehmung einer Situation massiv von der anderer Menschen unterscheidet. Schon nach ihrer Behauptung, es habe eine geheime private Hochzeit zwischen Harry und ihr gegeben, sah sich sogar Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury, gezwungen, die Sache klarzustellen. "Die rechtlich verbindliche Hochzeit war an dem Samstag", so der Bischof. Dass Meghan vielleicht eine private Zeremonie, bei der Harry und sie einen Segen erhielten, gemeint hat, ist durchaus möglich. Eine im rechtlichen Sinne gültige Hochzeit ist das aber nicht.

Dass die Sache nun rund um das Drama um Archie in Südafrika ähnlich sein könnte, ist nicht ganz ausgeschlossen. Vielleicht hat Meghan ja auch einfach einige Kommentare ihrer Angestellten falsch gedeutet?

Die Quelle jedenfalls gibt zu bedenken, was der Grund gewesen sein könnte: Aus Sicht des Palastes hätte jede Nachricht davon, dass Archie in Gefahr war, den eigentlichen Grund für Harrys und Meghans Auftritt an diesem Abend überschattet. Und der war ausgerechnet eine Rede vor Opfern häuslicher Gewalt und ein Vortrag über den Schrecken der Apartheid - durchaus nachvollziehbar, dass das Königshaus nicht den Eindruck erwecken wollte, man nehme diese Themen nicht ernst. Was letztlich wirklich in Südafrika geschah, wissen wohl wie so oft nur die Leute, die tatsächlich auf der Reise mit dabei waren. 

Verwendete Quelle: telegraph.co.uk

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