Helene Fischer: Darum sorgten sich ihre Eltern damals um sie

Helene Fischer gehört heute zu den größten Stars im deutschsprachigen Raum – doch ihr Weg dahin war alles andere als selbstverständlich. Hinter ihrem Erfolg stecken nicht nur Talent und harte Arbeit, sondern auch Zweifel und Sorgen aus ihrem engsten Umfeld. Vor allem ihre Eltern blickten anfangs mit gemischten Gefühlen auf ihren ungewöhnlichen Karriereweg.

Helene Fischer guckt skeptisch
Das Geheimnis ihres Erfolgs? "Ich durfte langsam wachsen und mich entfalten", so die gebürtige Russlanddeutsche.© Getty Images

Helene Fischer: Sie wollte eigentlich nie ein Star werden

Der Weg zum Superstar war für Helene Fischer (41) lang. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie am 14. Mai 2005 in der ARD-Sendung "Das Hochzeitsfest der Volksmusik". 21 Jahre später hat sie es längst geschafft und Millionen Fans. Dabei wollte die zweifache Mutter eigentlich nie ein Star werden. Ihr Berufswunsch war Musical-Darstellerin oder Schauspielerin. Schon in ihrer Schulzeit war Helene Fischer Teil von Theater-AGs und Musical-Gruppen. Dass sie so eine steile Karriere im Musikbusiness hinlegen würde, sei nie ihr Plan gewesen, sagt sie.

Helene Fischer: Sie hat immer auf ihr Herz gehört 

"Ich hatte nicht das Ziel, eines Tages Stadien zu füllen, sondern habe schon immer sehr intuitiv auf mein Herz gehört. Sei es, neue Musik auszuprobieren oder Shows zu kreieren, die irgendwie anders sind. Das stand für mich im Fokus, nicht der Ruhm", erklärt die Blondine jetzt im Gespräch mit der Schweizer Zeitung "Blick". Mit ihrer Passion Geld verdienen, das wollte Helene Fischer aber schon immer. Dass das klappen würde, daran zweifelten aber zumindest ihre Eltern Peter und Maria, wie sie sich erinnert: 

Als ich mit der Musical-Ausbildung anfing, haben sie zuerst gezögert und sich für mich eher einen ‚sicheren‘ Beruf gewünscht. Aber nach den ersten Auftritten und dem schnellen Interesse von Plattenfirmen nach meiner Ausbildung fühlte ich mich bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein. Und auch meine Eltern waren dann beruhigt.

Es sollte aber nicht das letzte Mal sein, dass sich Mama Maria Sorgen um ihre Tochter macht. Nachdem sich Helene Fischer vor drei Jahren auf der Bühne eine blutige Verletzung zugezogen hatte, versprach sie ihr: "Ich bin niemals leichtsinnig, ich gehe niemals leichtsinnig an irgendwelche Dinge heran."

Dieser Artikel von J.L. erschien zuerst in der Printausgabe von WOCHE DER FRAU! Weitere spannende Star-News liest du in der aktuellen WOCHE DER FRAU! – Jeden Mittwoch neu am Kiosk.