Matthias Reim: Die traurige Wahrheit über seinen größten Hit

Verdammt, ich lieb dich!

Mit "Verdammt, ich lieb dich" hat Matthias Reim, 64, einen riesigen Hit gelandet. Umso bitterer ist die Geschichte dahinter.

  • Matthias Reims größter Hit ist die Single "Verdammt, ich lieb dich" aus dem Jahr 1990.
  • Jetzt verrät der Sänger die traurige Geschichte hinter dem Track.
  • Immerhin: Aus den Rückschlägen in seinem Leben hat Reim etwas Positives gezogen.

Matthias Reim: "Ich war nicht ganz glücklich mit meinem Leben"

Im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" hat Matthias Reim jetzt über die Entstehung seines Superhits "Verdammt, ich lieb dich!" gesprochen. Überraschend: Den Text hat er nicht etwa aus einer denkwürdigen Erfahrung mit seiner großen Liebe heraus geschrieben. Er war einfach unzufrieden mit seinem Leben:

Das war damals eher so eine unterbewusste Geschichte. Ich war nicht ganz glücklich mit meinem Leben. Ich war 31 und auf Krawall gestrickt.    

Matthias Reim gesteht: "Der Text war wirklich in 20 Minuten geschrieben. Die Botschaft kam aus einem großen Frust heraus."

 

Matthias Reim: Warum er dankbar für die Krisen ist

Die schwierige Zeit hatte im Nachhinein aber auch etwas Gutes. Und zwar nicht nur den Song, der Matthias Reim zum Star gemacht hat:

Dass daraus etwas so Positives werden kann, hätte ich nie gedacht. Aber es ist ein Rezept fürs ganze Leben: Man muss das Negative nehmen und es drehen.

Der Musiker verdankt dieser Erfahrung also eine ganz neue Sicht auf die Dinge. "Alles, was sich mir im Leben zunächst einmal als Problem in den Weg stellte, stellte sich im Nachhinein als Glücksfall heraus", so Matthias Reim. Das gelte nicht nur für seinen Song, sondern auch für sein "finanzielles Desaster von vor 20 Jahren". Alles habe sich im Nachhinein wunderbar entwickelt. 

Matthias Reim: "Etwas unvorstellbar Trauriges"

Aktuell macht die ganze Welt eine Krise durch und die Pandemie betrifft natürlich auch Matthias Reim. Wie so viele andere Künstler musste auch er Liveauftritte absagen:

Die Absage von Konzerten ist etwas unvorstellbar Trauriges,

meint der Musiker. Und zwar vor allem für seine Crew, die auf die Einnahmen angewiesen ist. "Wir haben versucht, die Konzerte noch alle zu spielen, aber wir mussten jetzt aufgeben. Das ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken", gibt sich der Schlagersänger optimistisch. Die Zeit wolle er sinnvoll nutzen, um im Studio an neuen Aufnahmen zu arbeiten, denn im kommenden Sommer werde er dafür hoffentlich keine Zeit haben.

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Quelle: Augsburger Allgemeine

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