Melissa Naschenweng packt aus: Krankenhaus-Schock auf dem Weg zum Ruhm! "War teilweise die Hölle"

Dass hinter dem Lächeln und den glitzernden Bühnenoutfits von Melissa Naschenweng ein jahrelanger, zäher Kampf steckt, ahnten bisher nur die wenigsten Fans. In einem offenen und hochemotionalen Interview brach die sympathische Österreicherin nun ihr Schweigen über die traumatischen Schattenseiten ihres steilen Aufstiegs. Sie gewährt einen ungeschönten Einblick in eine von extremem Druck geprägte Welt, die sie am Ende sogar ins Krankenhaus beförderte.

Melissa Naschenweng: Zusammenbruch auf dem Weg zum Ruhm – 180 Auftritte führten direkt in die Klinik

Melissa Naschenweng (35) ist längst nicht mehr nur in ihrer Heimat Österreich ein absoluter Megastar in der Schlager-Branche, sondern sie hat sich im Laufe der Zeit auch eine treue Fanbase in Deutschland aufgebaut. Um ihren Lebensraum wahrzumachen, eine erfolgreiche Schlagersängerin zu werden, hat Melissa in der Vergangenheit jedoch einige harte Konsequenzen tragen müssen, denn der Weg in den Schlager-Olymp ist steinig und hart. Teilweise absolvierte die Musikerin 180 Auftritte im Jahr und musste infolgedessen permanent mit andauerndem Stress, akutem Schlafmangel und einer wenig ausgewogenen Ernährung vorliebnehmen. Dieses ungesunde Pensum nagte massiv an ihrer mentalen sowie physischen Gesundheit, wie sie nun ungeschönt im krone.tv-Podcast "Message. Macht. Medien" erklärte. An einem Punkt in ihrer Laufbahn wurde es dabei besonders brenzlig: 

Irgendwann, wo ich im Krankenhaus war, habe ich gedacht: So geht's halt nicht. Der Weg war ein Wahnsinn. Teilweise war es die Hölle. Wenn ich daran denke, was wir mitgemacht haben, kriege ich heute noch Schweißausbrüche.

Melissa ist heute zwar überglücklich, es trotz aller Widrigkeiten an die Spitze geschafft zu haben, dennoch sagt sie rückblickend, dass es einzig und allein ihre Leidenschaft ist, damit sie das harte Prozedere auf ihrem Karriereweg überhaupt aushält: "Für Geld wäre mir der Preis ehrlich gesagt zu hoch. Hinter jeder Bühnenfigur versteckt sich ein Mensch mit Ängsten, mit Zweifeln, mit Einsamkeit teilweise. Man sieht nur das Bühnenlicht und das Glitzer, aber dahinter ist einfach Dauerdruck."

Melissa Naschenweng: Die Angst vor dem Vergessen

In stressigen Zeiten findet Melissa Naschenweng immer wieder die nötige Ruhe in ihrer Heimat. Zu ruhig darf es für das Energiebündel im Alltag dann aber auch wieder nicht sein, denn schnell wächst in den Ruhephasen ihre Sehnsucht nach der tosenden Bühne und gleichzeitig die Angst vor einer potenziellen Bedeutungslosigkeit im Rampenlicht: "Drei Tage daheim und mir fällt die Decke auf den Kopf. Vielleicht ist es auch die Angst: Interessiert sich keiner mehr? Braucht mich keiner mehr?" Glücklicherweise ist die Künstlerin regelrecht "süchtig" nach dem berauschenden Gefühl auf der Bühne und denkt zum aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht daran, ihre erfolgreiche Karriere alsbald an den Nagel zu hängen.

Verwendete Quellen: krone.tv-Podcast "Message. Macht. Medien" 

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Unsere Expertin

Erfolg im Schlager ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite steht der Triumph im Scheinwerferlicht, auf der anderen die panische Angst vor dem tiefen Fall. Melissa Naschenweng liefert uns eine wichtige Lektion über mentale Gesundheit im Showbusiness. Ihr Antrieb ist glücklicherweise die echte Liebe zur Musik und nicht der schnöde Mammon. Für die Fans bleibt zu hoffen, dass sie im Jahr 2026 eine gesündere Balance findet, denn kein Applaus der Welt ist einen erneuten Klinikaufenthalt wert.