
Gitte Hænning: Sie sollte Scheinehe mit Rex Gildo führen
Sie galten als Traumpaar des deutschen Schlagers. In den 60er-Jahren standen Gitte (80) und Rex Gildo (†63) immer wieder zusammen auf der Bühne und sangen Liebeslieder wie "Zwei auf einer Bank" oder auch "Vom Stadtpark die Laternen". Was viele nicht wussten – die Sängerin sollte mit ihrem Schlagerkollegen verkuppelt werden.
Große Empörung: "Das ist eine Frechheit mir gegenüber gewesen"
Jetzt verrät die erfolgreiche Dänin gegenüber "Brisant", welch raffiniertes Spiel hinter den Kulissen getrieben wurde: Rex Gildos Manager und Produzent Fred Miekley (†61) sei damals an sie herangetreten und habe ihr eine Ehe mit dem Schlagerstar nahegelegt – verbunden mit einem finanziellen Angebot, so Gitte.
Aber sie lehnte das strikt ab. Noch immer darüber empört, sagt sie: "Das ist doch eine Frechheit mir gegenüber gewesen." Auch heute regt sie sich darüber auf, dass sie mit dem Sänger eine Scheinehe führen sollte. Rex war homosexuell und mit seinem Manager Fred liiert. Um diese verbotene Liebe (Homosexualität war damals in Deutschland nach §175 noch strafbar) weiter im Verborgenen zu halten, sollte Gitte seine Pseudo-Frau werden.
Doch die Künstlerin machte kurzen Prozess und beendete 1965 die Zusammenarbeit mit Rex. Um weiterhin als Frauenschwarm unterwegs sein zu können, heiratete der Münchener 1974 seine Cousine Marion Ohlsen (†74). 1999 nahm sich Rex Gildo das Leben.
Dieser Artikel von S. K. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Woche der Frau" - jede Woche neu am Kiosk!
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