Vanessa Mai: Rührende Worte über Papa Marino - "Es war mein Held"

Vanessa Mai wusste schon früh, dass die Bühne ihr Zuhause ist. Trotz anfänglicher Zweifel und großer Nervosität ließ sie ihr Traum von der Musik nie los. Mit viel Durchhaltevermögen und familiärem Rückhalt schaffte sie schließlich den Weg an die Spitze des Schlagergeschäfts.

Vanessa Mai mit ihrer Mutter Gabriele und Vater Marino im Jahr 2015
Vanessa Mai mit ihrer Mutter Gabriele und Vater Marino im Jahr 2015.© Imago

Vanessa Mai: So begann sie ihre Musikkarriere

Die Aufregung war groß, dennoch nahm Vanessa Mai (33) all ihren Mut zusammen – und dann stand sie auf der Bühne. An diesen Auftritt vor rund 20 Jahren erinnert sich die Sängerin noch heute. Ihre Mutter hatte die kleine Vanessa einfach zu einem Gesangswettbewerb in ihrer Heimatstadt Backnang angemeldet. "Ich war sauer, habe mich nicht getraut", erinnert sich die zierliche Sängerin an dieses Schlüsselerlebnis. "Ich hab Alicia Keys gesungen und war schlecht." Doch die Leidenschaft für die Musik ließ sie nie wieder los!

Rührende Worte über Papa Marino: "Ich wollte genauso sein wie er"

Schuld daran trägt auch ihr Vater Marino. Der gebürtige Kroate arbeitete selbst als Musiker, spielte Gitarre und trat als Sänger auf. Das musikalische Talent hat er eindeutig weitervererbt. Als Kind begleitete Vanessa ihren Papa bei zahlreichen Konzerten und durfte sogar mit ihm zusammen auftreten. Sie hat immer zu ihm aufgeschaut und ihn bewundert. "Er war mein Held. Ich wollte genauso sein wie er", erinnert sie sich. Doch das Gefühl des Scheiterns, die Angst vor Bewertungen, verfolgte sie lange. Aber Aufgeben war für die zielstrebige Schwäbin nie eine Option. "Ich wollte auf die Bühne. Immer!", so Vanessa Mai.

Auf die Unterstützung ihrer Familie konnte sie zählen. Vanessa lernte früh, Klavier und Gitarre zu spielen, glaubte fest an ihren großen Traum. 2015 schaffte sie schließlich als Sängerin der Band Wolkenfrei den Durchbruch, änderte ihren Familiennamen Mandelik in "Mai" (in Anlehnung an ihren Geburtsmonat). "Ich hätte nie gedacht, dass das mal mein Markenname wird." Heute hat sie es geschafft, zählt zur Topriege der Schlagerstars und geht ab Herbst wieder auf Tournee. Dann wird auch sicher ihr "Held", Papa Marino, sie wieder stolz auf der Bühne bewundern.

Dieser Artikel erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Woche der Frau" von C.O. - jede Woche neu am Kiosk!