Material- und Figurenguide: Die richtige Winterjacke für deine Figur

Gut gekleidet durch die kalte Jahreszeit

Final Call für die Winterjacken! Die Temperaturen werden in den nächsten Wochen wieder in die Minusgrade sinken. Wer immer noch keine geeignete Winterjacke hat, sollte sich jetzt schnellstmöglich für die kommende Kälte eindecken. Mit unserem Figuren- und Materialguide kannst Du bei der Auswahl der richtigen Jacke so gut wie nichts falsch machen.

Die richtige Passform

Achte grundsätzlich darauf, dass die Schulternaht der Jacke auch mit dem Schulterschluss endet. Ein Pulli oder ein Strickcardigan sollte ebenfalls problemlos unter die Winterjacke passen. Bei nach vorne gestreckten Armen reichen die Ärmel idealerweise nicht über die Handgelenke hinaus. Zudem solltest Du Dich auch bei geschlossener Jacke bequem hinsetzen können.

Im Speziellen sollte die Jacke zu Deinem Figurentyp passen. Kurvige Frauen beispielsweise können gut und gerne lange Mäntel tragen. Idealerweise ist der Stoff fließend und der Schnitt klassisch. Die Taille kann dabei mit einem Gürtel akzentuiert werden. Kleine Frauen können mit einer kurzen Winterjacke ideal ihre Figur optisch etwas strecken. Oversize-Varianten und Jacken mit zu langen Ärmeln sollten hingegen vermieden werden. Große Frauen haben die Qual der Wahl: Ob kurzes oder langes Modell – alles kann und alles geht. Allerdings sollten die Ärmel in keinem Fall zu kurz sein, sondern zu Beginn des Handrückens enden. Auch Frauen mit maskuliner Figur dürfen sich freuen: Denn alles, was gefällt, darf getragen werden. Idealerweise wählen sie einen Mantel mit einem Taillengürtel, um der Figur mehr Weiblichkeit zu geben. Auch Brusttaschen und breite Kragen können sie tragen – diese geben mehr Volumen.

Das richtige Material

Gerade im Winter sollten Materialien verwendet werden, die wärmende Eigenschaften besitzen:

  • Daunen: Daunenfedern sind das feine, wärmespeichernde Untergefieder von Gänsen und Enten. Durch die zarte Struktur sind Daunen leicht, anschmiegsam, zugleich wärmespeichernd und höchst isolierend. Zudem sind die Federn atmungsaktiv und sorgen für ein angenehmes Hautklima. Bei guter Pflege isolieren hochwertige Daunen selbst nach Jahren noch hervorragend. Negativpunkt: Werden die Federn nass, werden sie schwer und verlieren die wärmeisolierende Eigenschaft. Auch ist die Pflege der Jacken aufwendiger, da die Daunen klumpen, sobald sie gewaschen werden.

 

  • Wolle: Schafswolle ist ein eiweißbasierendes Produkt und daher angenehm für die Haut. Es ist atmungsaktiv, in der Außenhülle wasserabweisend, wärmend und selbstreinigend. Sollte die Wolle dennoch mal gewaschen werden, braucht diese vergleichsweise lange zum Trocknen. Zudem ist hier Vorsicht geboten: Jede kennt sicherlich das Drama, wenn der Lieblingspulli eingeht. Der Trockner sowie der Schleudergang sind daher absolutes Tabu.

 

  • Synthetik: Synthetische Stoffe wie Fleece, Primaloft und weitere Polymer-Verbindungen sind besonders pflegeleicht. Die Kleidung ist im Schleudergang waschbar, trocknet schnell und ist leichter im Gewicht als natürliche Materialien. Bei nass-feuchtem Wetter wirkt die Verbindung wasserabweisend und gleichzeitig wärmeisolierend. Allerdings sind die Textilien bei Weitem nicht so hautfreundlich und luftdurchlässig wie ein natürliches Material. Auch hinsichtlich der Umweltbilanz schneidet der synthetische Stoff nicht gut ab: Die Herstellung ist zwar günstig, belastet jedoch die Umwelt, da Erdöl für die Produktion verwendet wird