Tochter Sissy missbraucht? Schwere Anschuldigungen gegen Karlheinz Böhm

Vom berühmten Vater belästigt, von der Mutter sexuell misshandelt und zur Prostitution gezwungen?

Es sind schwere Vorwürfe, die Sissy Böhm, 59, gegen ihren Vater, Schauspieler und Charity-Ikone Karlheinz Böhm, †86, erhebt. Im Mai dieses Jahres verstarb der "Sissi"-Darsteller und Begründer der Stiftung "Menschen für Menschen". Gut ein halbes Jahr nach seinem Tod, prangert seine Tochter aus erster Ehe mit Elisabeth Zonewa, Sissy Böhm, ihre Eltern öffentlich an, sie missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben.

Die Anschuldigungen sind erschütternd: Haben der zu Lebzeiten als Saubermann und Menschenfreund geltende Karlheinz Böhm und seine erste Ehefrau Elisabeth Zonewa ihre gemeinsame Tochter Sissy missbraucht und gepeinigt? In ihrem Buch, das im Januar erscheinen soll und welches der "Bild"-Zeitung bereits exklusiv vorliegt, beschreibt die heute 59-Jährige, wie sehr sie als Kind unter ihrem berühmten Vater und ihrer Mutter gelitten habe. 

Böhm soll sie auf den Mund geküsst und ihre Brüste angefasst haben

Unter dem Titel "Im Schatten des Lichts: Bekenntnisse einer Tochter aus gutem Haus" verarbeitet Sissy ihr Martyrium, dessen sie ihren Schilderungen nach bereits als junges Mädchen ausgesetzt war. Böhm, der in den "Sissi"-Verfilmungen als Kaiser Franz an der Seite von Romy Schneider berühmt wurde, soll sich seiner damals 13-jährigen Tochter anzüglich genähert haben. Als sie unter der Dusche stand, soll er sie nackt auf den Mund geküsst und ihre Brust angefasst haben. Laut der "Bild am Sonntag" schildert sie die Szene in ihrem Buch wie folgt. 

Als ich morgens unter der Dusche stand, kam Papi ins Badezimmer herein. Er war nackt, und schien überrascht, als er mich sah. Dann nahm er mich am Arm, zog mich zu sich heran und küsste mich. Ich stieß ihn von mir und stammelte: Wenn du mich nicht in Ruhe lässt, schrei ich. 

Der berühmte Vater habe ihr daraufhin gedroht: "Wehe, du erzählst jemandem davon." Außerdem habe er an ihren Brüsten herumgespielt und sie „meine kleine Lolita“ genannt. Vergewaltigt habe Böhm sie allerdings nie. In besonderem Maße habe Sissy unter dem Einfluss ihrer Mutter gelitten, so führt sie fort. Bereits im Alter von fünf Jahren habe sie sie sexuell missbraucht, verkauft und zur Prostitution gezwungen, so heißt es in dem Buch. 

Von der eigenen Mutter sexuell missbraucht?

Plötzlich, mitten in der Nacht, erwachte ich und sie stand vor meinem Bett. [...] Komm zu mir mein Schatz. Komm zu Mami ins Bett. Ein wenig kuscheln. [...] Dann öffnete sie ihre Beine, und ich musste mich hinunterbeugen und ihre Klitoris so lange streicheln, bis sie kam. Dann machte sie dasselbe bei mir.“ Der Vorfall habe sich immer wieder wiederholt.

Weigerte sich Sissy, den Anforderungen ihrer Mutter Folge zu leisten, so schildert sie in dem Bericht weiter, wäre sie von ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter mit Schläge und Nahrungsverweigerung bestraft worden. Später habe Elisabeth Zonewa sie auch an die pädophile Schickeria verkauft, darunter "Künstler, Aristokraten, Intellektuelle und Schauspieler". „Du musst nur zu dem einen oder anderen ein bisschen nett sein. (...) "Du kennst das ja, du bist ja sowieso schon eine kleine Hure“, soll sie später zu ihr gesagt haben. Schwere Anschuldigungen, die Sissy Böhm erhebt und zu denen sich ihre verstorbenen Eltern nicht mehr äußern werden können.