"Aktenzeichen XY … ungelöst"-Star Rudi Cerne: "Ich wurde schon mal zum Opfer eines Betrugs"

Einmal im Monat geht Rudi Cerne bei "Aktenzeichen XY…ungelöst" auf Verbrecherjagd. Wenn also jemand über kriminelle Maschen Bescheid weiß, dann der TV-Moderator. Und dennoch: Der frühere Eiskunstläufer wurde selbst schon zum Opfer. Wie das passieren konnte und wie er sich seither vor Betrug schützt, hat der Wahl-Hesse im Interview mit "DIE NEUE FRAU" verraten.

Rudi Cerne von Xy
Einmal im Monat mittwochs steht Rudi Cerne bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst" im ZDF als Moderator vor der Kamera.© imago

Rudi Cerne: "Viele Menschen werden dadurch immer wieder Opfer solcher Betrügereien"

DIE NEUE FRAU: In der jüngsten Folge gaben sich Räuber als Polizisten aus. Haben Sie das Gefühl, solche Betrugsfälle nehmen zu?

Rudi Cerne (67): "Ja, der Eindruck täuscht nicht. Solche Fälle kommen mittlerweile fast in jeder dritten Sendung vor. 

Wie ist dabei die genaue Vorgehensweise der Täter?"

"Es sind oft falsche Polizisten oder Paketboten, die an Türen klingeln – gut verkleidet und überzeugend. Viele Menschen werden dadurch immer wieder Opfer solcher Betrügereien." 

Ist Ihnen persönlich so etwas auch schon passiert?

"Nein, zum Glück ist mir das noch nicht passiert. Aber ich wurde schon einmal zum Opfer eines Internetbetrugs", so Rudi Cerne.

"Ich bin ohnehin ein vorsichtiger Mensch"

Wie sind die Betrüger in Ihrem Fall damals vorgegangen?

Rudi Cerne: "Ich hatte online Designermöbel bestellt – einen Tisch und vier Stühle – und dafür rund 2.500 Euro gezahlt. Das Geld wurde sofort von meiner Kreditkarte abgebucht, die Ware kam jedoch nie an. Glücklicherweise konnte ich den Betrag über die Kreditkartenversicherung zurückholen und habe sie anschließend sperren lassen. "

Sind Sie nach dieser Erfahrung – und durch Ihre Arbeit – vorsichtiger geworden?

"Ich denke, schon. Aber ich bin ohnehin ein vorsichtiger Mensch und meine Arbeit bei 'Aktenzeichen XY… ungelöst' hat mich in dieser Haltung noch bestätigt", so der Moderator.

Gab es denn mal einen Moment, in dem Sie hinterher dachten: "Zum Glück war ich vorsichtig"?

"Passiert ist mir da bisher nichts. Aber solche Situationen kennt wohl jeder. Wenn ich abends oder nachts allein nach Hause gehe und mir eine Gruppe angetrunkener Männer entgegenkommt – ohne jetzt gleich zu sagen, die seien aggressiv –, dann wechsle ich vorsichtshalber mal die Straßenseite",gesteht Rudi Cerne.

Noch mehr Infos zum Thema Stars und Co. findest du in der aktuellen DIE NEUE FRAU – jeden Mittwoch neu am Kiosk erhältlich!

Verwendete Quellen: DIE NEUE FRAU