
Rudi Cerne: "Viele Menschen werden dadurch immer wieder Opfer solcher Betrügereien"
DIE NEUE FRAU: In der jüngsten Folge gaben sich Räuber als Polizisten aus. Haben Sie das Gefühl, solche Betrugsfälle nehmen zu?
Rudi Cerne (67): "Ja, der Eindruck täuscht nicht. Solche Fälle kommen mittlerweile fast in jeder dritten Sendung vor.
Wie ist dabei die genaue Vorgehensweise der Täter?"
"Es sind oft falsche Polizisten oder Paketboten, die an Türen klingeln – gut verkleidet und überzeugend. Viele Menschen werden dadurch immer wieder Opfer solcher Betrügereien."
Ist Ihnen persönlich so etwas auch schon passiert?
"Nein, zum Glück ist mir das noch nicht passiert. Aber ich wurde schon einmal zum Opfer eines Internetbetrugs", so Rudi Cerne.
"Ich bin ohnehin ein vorsichtiger Mensch"
Wie sind die Betrüger in Ihrem Fall damals vorgegangen?
Rudi Cerne: "Ich hatte online Designermöbel bestellt – einen Tisch und vier Stühle – und dafür rund 2.500 Euro gezahlt. Das Geld wurde sofort von meiner Kreditkarte abgebucht, die Ware kam jedoch nie an. Glücklicherweise konnte ich den Betrag über die Kreditkartenversicherung zurückholen und habe sie anschließend sperren lassen. "
Sind Sie nach dieser Erfahrung – und durch Ihre Arbeit – vorsichtiger geworden?
"Ich denke, schon. Aber ich bin ohnehin ein vorsichtiger Mensch und meine Arbeit bei 'Aktenzeichen XY… ungelöst' hat mich in dieser Haltung noch bestätigt", so der Moderator.
Gab es denn mal einen Moment, in dem Sie hinterher dachten: "Zum Glück war ich vorsichtig"?
"Passiert ist mir da bisher nichts. Aber solche Situationen kennt wohl jeder. Wenn ich abends oder nachts allein nach Hause gehe und mir eine Gruppe angetrunkener Männer entgegenkommt – ohne jetzt gleich zu sagen, die seien aggressiv –, dann wechsle ich vorsichtshalber mal die Straßenseite",gesteht Rudi Cerne.
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Verwendete Quellen: DIE NEUE FRAU






