"Let's Dance": Hiobsbotschaft bei RTL - Ende einer Ära nach 20 Jahren

Es ist eine Nachricht, die hinter den Kulissen von Deutschlands beliebtester Tanzshow für ein mediales Beben sorgt. Seit jeher gilt "Let's Dance" als Quotengarant. Während vor den Kameras Woche für Woche Perfektion und emotionale Höhepunkte zelebriert werden, wurde im Hintergrund nun eine drastische Entscheidung getroffen: Nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit verliert die deutsche Produktionsfirma die Rechte an ihrem Prestige-Projekt.

Logo von "Let's Dance"
Ex-"Let's Dance"-Kandidatin Alex Mariah Peter hat seit September 2025 stolze 26 Kilogramm abgenommen. Das Model teilt seinen Erfolg sowie den Weg zum persönlichen Idealgewicht offen mit seinen Fans auf Instagram.© RTL

"Let's Dance": BBC holt sich die Tanzshow zurück

Kaum eine deutsche TV-Sendung läuft kontinuierlich so erfolgreich wie das RTL-Format "Let's Dance". Vor allem das über die Jahre hinweg bewährte Konzept begeistert das Millionenpublikum vor den Bildschirmen Woche für Woche aufs Neue. Seit Jahren wird bewusst nicht an der Jury oder dem Moderationsduo gerüttelt. Schon bald müssen sich die Fans jedoch auf eine große Neuerung einstellen. Seit dem Start im Jahr 2006 wird die beliebte Liveshow in Lizenz von der Kölner Firma "Seapoint Productions" für den Sender produziert. Ursprünglich liegt die Lizenz aber bei der britischen BBC, die unter anderem auch für das erfolgreiche britische Original-Format "Strictly Come Dancing" verantwortlich ist. Und genau diese Produktionsfirma will nun die Rechte im deutschen Raum zurück! Das bedeutet, dass ab dem Jahr 2028 "Let's Dance" von BBC Germany eigenständig produziert wird. Ob sich durch diesen Wechsel grundlegend etwas an dem TV-Format ändern wird, bleibt vorerst noch abzuwarten. An den Hauptprotagonisten wie der Jury und den Moderatoren soll laut ersten Informationen nicht gerüttelt werden.

Es ist ein tiefer Schlag für die deutsche Produktionsfirma "Seapoint Productions", war die Betreuung von "Let's Dance" doch jahrelang das Aushängeschild des Unternehmens. Dennoch überwiegt bei den Verantwortlichen die Dankbarkeit über die vielen erfolgreichen Jahre wohl mehr als die Enttäuschung über den Verlust des Formats. So erklärte Seapoint-Geschäftsführerin Nina Klink (48) gegenüber der "Bild": 

Wenn man ein internationales Lizenzformat produziert, gehört es zum Geschäft, dass diese Lizenz zurückgeführt werden kann, sobald ein eigener Produzent vor Ort etabliert ist. Umso mehr erfüllt es uns mit Dankbarkeit und großem Stolz, dass wir ‚Let’s Dance‘ trotzdem über so viele Jahre produziert haben.

Ein Jahr darf das Unternehmen "Let's Dance" hinter den Kulissen noch Leben einhauchen – und das glücklicherweise feierlich zum anstehenden 20. Jubiläum der Sendung. Man kann sich bereits jetzt sicher sein: Das wird garantiert groß!

Verwendete Quellen: Bild

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Unsere Expertin

Dass RTL und die BBC betonen, an den Hauptprotagonisten wie Joachim Llambi, Motsi Mabuse, Jorge González sowie dem Moderations-Duo vorerst nicht rütteln zu wollen, ist ein reines Beruhigungspflaster für die Fangemeinde. Doch ein Format lebt von seinen Redakteuren, Aufnahmeleitern und kreativen Köpfen im Hintergrund. Der geplante Abschied im Rahmen des großen 20. Jubiläums bietet "Seapoint" immerhin die Chance auf einen triumphalen Abgang. Sie können noch einmal zeigen, warum sie die Show zum Marktführer gemacht haben. Für die BBC wird es ab 2028 ein schweres Erbe: Sie treten in gigantische Fußstapfen – und der deutsche Zuschauer verzeiht Fehler bei seinem liebsten Freitagabend-Heiligtum nur äußerst selten.