"Bares für Rares": Keine Verträge! Das steckt dahinter

So läuft die ZDF-Sendung mit Horst Lichter ab

"Bares für Rares" ist ein echter Quoten-Hit! IN weiß, wie es hinter den Kulissen zugeht ...

Kein Drehbuch! Echte Deals bei "Bares für Rares"

Kuriositäten, Antiquitäten, Schätze und Raritäten: Seit 2013 erzielt "Bares für Rares" überdurchschnittliche Zuschauerzahlen. Das liegt nicht nur an Moderator Horst Lichter, 59, einem tollen Experten- und charmanten Händlerteam, sondern auch an der Authentizität der ZDF-Show. Zwar wurde im Laufe der mittlerweile ausgestrahlten acht Staffeln häufig gemutmaßt, die Serie sei – wie viele andere Reality-Shows – gescripted, damit räumte der Sender jetzt allerdings selbst auf.

Für die Sendung 'Bares für Rares' gibt es kein Drehbuch. Die Abläufe wie Expertise und Verkauf sind nicht gescripted. Alle handelnden Personen, Verkäufer, Experten und Händler sollen möglichst natürlich agieren. Auch die Deals zwischen Verkäufern und Händlern kommen wirklich zustande. Letztere zahlen die Ware selbstverständlich aus eigener Tasche. Aus dramaturgischen Gründen werden allerdings weder Belege noch Verträge in der Sendung ausgestellt.

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Horst Lichter: "Alles viel aufwändiger, als das, was man im Fernsehen sieht"

Bis die Objekte bei den Experten und schließlich den Händlern auf dem Tisch landen, ist es ein langer Weg. Jede Woche gehen zwischen 500 und 1000 Bewerbungen beim Sender ein!

Die Bewerber durchlaufen ein gründliches und umfangreiches Auswahlverfahren, mit dem Ziel, ein aussagekräftiges Bild der Verkäufer und der angebotenen Objekte zu bekommen.

Da das Produktionsteam diese Arbeit nicht alleine leisten kann, wird es zusätzlich von einem Team aus Kunsthistorikern unterstützt. Aber wollen wirklich alle Menschen, die im Experten-Raum zu sehen sind, zu den Händlern? Nein! Das sind tatsächlich Komparsen. Diese werden zuvor gebeten, eigene Gegenstände zu den Dreharbeiten mitzubringen. Ab und an werden aber auch Requisiten genutzt.

 

 

"Diese Gegenstände werden von verschiedenen Ausstattern angemietet und werden weder für den Verkauf noch die Expertise genutzt." Ganz schön aufwendig! Im Gespräch mit dem "Berliner Kurier" verriet nun auch Horst Lichter, wie viel Arbeit hinter den "Bares für Rares"-Aufzeichnungen wirklich steckt:

Wir produzieren zwei Sendungen am Tag, dafür sind wir dann 10 bis 12 Stunden vor Ort. Es ist alles viel aufwändiger, als das, was man im Fernsehen sieht.

Klar, dass der 59-Jährige auch das Erfolgsgeheimnis der Show kennt: "Diese Sendung braucht keine Stars. Es sind die Geschichten der Menschen, die machen das für mich zu 90 Prozent aus. Nur die restlichen 10 Prozent gehören den besonderen Objekten."

Text aus der Print-Ausgabe der "IN" 23/21 von Julia Liebing

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