Ein Kräuteraufguss wirkt sanfter als viele Medikamente, hat kaum Nebenwirkungen und tut auch der Seele gut.
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Die achtsame Zubereitung ist bei Tee wichtig für die Wirksamkeit und zugleich ein Ritual, das uns wunderbar entschleunigt und zur Entspannung beiträgt.
So hält Tee gesund
Hoch die Tassen, auf unsere Gesundheit! Denn vor allem frisch aufgebrühte Heilkräuter helfen uns jetzt mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen. Wunderbar lindern sie zum Beispiel Erkältung, Fieber, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme. Gerade in der Herbst-Winterzeit verdienen die besten Heilkräuter daher einen festen Platz in unserer Hausapotheke.
Studien belegen sogar: Teetrinker leben länger und bekommen nicht so schnell Herz-Kreislauf-Krankheiten. Als Seelenwärmer an kalten Tagen ist eine Tasse Tee ebenfalls perfekt. Gründe genug also, um mal genauer in die Tasse zu schauen: Für die Gesundkraft sorgen die Pflanzenstoffe, die in fermentierten und getrockneten Blättern, Wurzel- und Rindenstücken stecken. Dazu zählen ätherische Öle, die nicht nur fürs Aroma sorgen, sondern auch heilsam wirken. Flavonoide und Catechine in Schwarz- und Grüntee schützen Herz und Kreislauf und sollen sogar das Krebsrisiko senken.
Kräutertees hingegen haben, je nach Sorte, ganz bestimmte Heileigenschaften (Infos und Rezepte siehe unten). Dabei spielen Herkunft und Verarbeitung der Kräuter eine Rolle. Mit Kräuter- und Arzneitees aus der Apotheke gehen Sie auf Nummer sicher, denn hier kommen nur nach medizinisch-pharmazeutischen Standards geprüfte Kräuter in die Tüte oder den Teebeutel. Ob lose oder fertig portioniert, macht für die Qualität übrigens keinen Unterschied.
Wichtig ist aber bei der Zubereitung: Den Tee sollten Sie immer abgedeckt ziehen lassen, damit sich die ätherischen Öle nicht verflüchtigen. Also wählen Sie je nach Beschwerden Ihre Kräuter, genießen Sie die warme Heilkraft aus der Kanne – und schon bald spüren Sie die Besserung Ihrer Beschwerden!
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Magen-Darm-Spezialisten: Ätherische Öle und Bitterstoffe der Samen wirken verdauungsfördernd, krampflösend und entblähend. Bei Magen-Darm-Beschwerden 3 bis 4 Tassen Tee täglich trinken. Rezept: 1 TL Fenchelsamen im Mörser zerstoßen, mit 250 ml Wasser überbrühen, nach 8 Minuten abfiltern.
Baldrian
Schlafhelfer: Die Wirkstoffe, insbesondere Terpene und Iridoide, stecken in der Wurzel. Sie beruhigen das Nervensystem und helfen gegen nervös bedingte Einschlafprobleme. Rezept: 1 gehäuften TL Baldrianwurzel mit 200ml Heißwasser (nicht kochend) aufgießen, nach 5 Minuten abseihen.
Lindenblüten
Erkältungsexperten: Ein Infekt im Anmarsch? Lindenblütentee bremst ihn aus! Er aktiviert das Immunsystem und wirkt schweißtreibend. Tipp: Abends trinken und den Infekt über Nacht ausschwitzen. Rezept: 1TL getrocknete Blüten mit 250ml Wasser überbrühen. Ziehzeit: 10 Minuten. Heiß trinken!
Kamillenblüten
Multitalente: Ob Erkältung oder Reizdarm – ihre entzündungshemmenden und entkrampfenden Eigenschaften machen sie vielseitig einsetzbar. Rezept: 1 EL getrocknete Blüten mit 150ml Wasser überbrühen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
Goldrute
Blasenheilerin: Bei Harnwegsinfekten ist auf das Kraut Verlass. Durch seine entwässernde und antientzündliche Wirkung hilft es, Keime aus der Blase zu spülen. Bis zu 3 Tassen Tee täglich, immer ein Glas Wasser dazu trinken. Rezept: 1 TL getrocknete Goldrute auf 250 ml Wasser, Ziehzeit: 10 Minuten.
Pfefferminze
Alleskönnerin: Sie gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Teekräutern. Dank ihrer ätherischen Öle erfrischt Pfefferminze, lindert Kopfschmerzen, macht die Atemwege frei und beruhigt den Magen. Rezept: 1 TL Kraut mit 250 ml Wasser überbrühen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
Salbeiblätter
Entzündungsbremse: Gerbstoffe und ätherische Öle hemmen Erkältungsviren und wirken desinfizierend. Bei Halsweh und Entzündungen im Mund kann der Tee auch zum Gurgeln eingesetzt werden. Rezept: 1 TL Blätter auf 150 ml Wasser, 5 Minuten ziehen lassen.
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