Heiße Weihnacht: Sexspielzeug für ein gelungenes Fest

Dieses Jahr wird es etwas frivoler unter dem Christbaum

Sexy Dessous sorgen für Freude unterm Weihnachtsbaum. Sex-Toys zu Weihnachten können zu einer aufregenderen Beziehung führen. Der Klassiker: Handschellenmachen sich gut als Weihnachtsbaumschmuck. Erotische Geschenke bringen das Weihnachtsfest zum knistern.

Bekanntlich gibt es ja nichts, was es nicht gibt und der Fantasie sind dabei wirklich keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es in diesem Jahr etwa mal mit einer Weihnachtsidee der besonderen – sprich der erotischen Art? Schließlich gilt Weihnachten ja als das Fest der Liebe. Und gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sollte auch die körperliche Liebe nicht zu kurz kommen, oder?

Die Mehrheit der Deutschen gibt sich tolerant, wenn es um Sexgeschenke zu Weihnachten geht: Rund 80 Prozent der Frauen finden es in Ordnung, Dessous zu verschenken, bei den Männern sogar fast 90 Prozent. Und: Mehr als die Hälfte aller Deutschen sieht in Sexspielzeug unterm Weihnachtsbaum kein Problem.

Oh, frivol ist mir am Abend

Erotische Goodies haben dementsprechend Konjunktur. Wer das Außergewöhnliche jenseits üblichen Christmas Mainstreams sucht, kann in Zeiten von Online-Versandhandel und einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft schnell fündig werden. Das fängt bei der Tischdekoration an und hört beim Christbaumschmuck auf.

Gerade an Heiligabend gilt es, die Liebsten auch mal zu überraschen, um das Fest der Feste nicht zu einem alljährlichen Gewohnheits-Einerlei verkommen zu lassen – eine entsprechend locker-tolerante Einstellung der Gäste vorausgesetzt.

Was schon für den Adventskalender in der Vorweihnachtszeit billig ist, kann für den Christbaum nur recht sein. So findet sich in manchem Erwachsenenkalender im aufgeklärten Zeitalter statt üblicher Schokolode oder Spielzeug etwa Zubehör für erotische Stunden. Erotik-Adventskalender liegen seit Jahren ungebrochen im Trend.

Alles Lametta, oder was?

So hat mancher Zeitgenosse schon mal über eine Bereicherung des Christbaum-Schmucks der etwas anderen Art nachgedacht. Zwar werden die gehegten und gepflegten Glaskugeln, Strohsterne, Tannenzapfen und Glöckchen im alljährlichen Ritual zur Weihnachtszeit wie ehedem aus der verstaubten Kiste vom Dachboden ausgepackt, um den Weihnachtsbaum damit zu schmücken.  Doch: Der Trend aus Gewohntem auszubrechen hat seit einigen Jahren Konjunktur.

Natürlich sollte bei ausgefallenem erotischem Baumschmuck auf alle Befindlichkeiten Rücksicht genommen werden. Eine aufgeklärte erwachsene Familie, ein ganz privater erotischer Heiligabend zu zweit oder die festliche Swinger-Party vorausgesetzt: Ein mit Mini-Sexspielzeug geschmückter Baum kann eine willkommene Gelegenheit sein, Geschenke, Deko und Spaß an Frivolem in aufregender Weise miteinander zu verbinden.

Und unter echten Tannenzapfen lässt sich auch geschickt ein zierlicher Analplug verstecken, der sich zudem noch durch den integrierten Rückholring perfekt an den Tannenzweigen aufhängen lässt.

Für jeden was dabei

 Für jeden Geschmack sollte am Tannenbaum schon etwas Traditionelles hängen. Dazwischen darf sich ruhig auch mal etwas Verfängliches verstecken. Dabei sind manche erotischen Accessoires wie Liebeskugeln nicht unbedingt auf den zweiten Blick als solche erkennbar und lassen sich familienfreundlich kaschiert am Baum aufhängen. Gleiches lässt sich auch von Kugelketten und metallisch glänzenden Vibro-Eiern behaupten. Sie sind kaum von echtem Christbaumschmuck zu unterscheiden.

Während sich Herr Papa etwa über echte Kerzen, klassische Christbaumkugeln und kleine angebundenen Whiskyfläschchen besonders freut, und der weibliche Familienvorstand im Duft seines neuen, am Baum befestigten Mini-Markenparfüms von Lancôme, Hugo Boss, Armani & Co schwelgt, wird sich der erwachsene Sohnemann sicher spitzbübisch über verschiedenfarbige Kondome oder Penisringe freuen – letztere dekorativ an den Tannenzweigen aufgereiht. Mit leuchtenden LEDs bestückt werden sie garantiert zum Hingucker und gehören jenseits von Nippel-Saugnäpfen und Erotik-Müslis zum beliebtesten Sexspielzeug am deutschen Weihnachtsbaum.

Aufreizende Dessous-Sets oder sexy Unterwäsche etwa kann problemlos in Pompom-Form gefaltet und mit Draht fixiert werden, um unauffällig in der Zweigstruktur des Baumes vor direkten Blicken versteckt zu werden. Weniger Arbeit macht ein Reizwäsche-Set in Form eines Rosenstraußes. Auch lange rote Satin-Handschuhe oder Strumpfbänder können als Schleife getarnt um die Zweige gebunden werden.

Harmlos aber dekorativ kommen auch kleine Vibratoren in verschiedenen Formen oder Klitoris-Reizer am Baum befestigt daher. Als vorteilhaft erweist sich ihr meist auch völlig unverfängliches Aussehen.

Heißes auf dem Gabentisch

Die großen Erotik-Fachhändler machen einen Großteil ihres Umsatzes in der Weihnachtszeit. Zwischen einem Fünftel und einem Viertel der Gesamtjahresumsätze kann die Erotik-Branche auch in diesem Jahr verzeichnen. Da wundert es nicht, dass die Klassiker auch am bevorstehenden Weihnachtsfest Hoch-Konjunktur haben. Als Set zusammen mit einem geeigneten Gleitmittel etwa kann der Minivibrator unter dem Weihnachtsbaum der Beschenkten viel Freude bereiten und sich auch im Rest des Jahres als nützlicher (Vorspiel-)Helfer erweisen. So kann das Weihnachtsfest willkommener Auftakt zu einer neuen Phase in einer Beziehung werden – einer Phase, in der sich beide Partner auf eine neue Art und Weise entdecken lernen möchten und mit mehr Schwung ein neues Sexleben ansteuern.

Penisringe und Paarvibratoren gehören einer Umfrage zufolge zu den beliebtesten erotischen Weihnachtsgeschenken. Ganz oben in der Gunst der Erwachsenenwelt rangieren ungebrochen auch Klassiker des Genres wie Dessous. Aber auch ausgefallene X-mas-Hemdchen aus Samt, Weihnachtsfrauenkleider aus Lack oder ein Weihnachtsstring für die Herren der Zunft liegen im Trend – dem Anlass angemessen vorzugsweise in edlen, weihnachtlichen Farben wie Schwarz oder Rot.

„Spaß im Bett“ verschenken

Kerzen in Penisform und duftende Massageöle finden im Dezember mehr Abnehmer als sonst im ganzen Jahr. Erlaubt ist prinzipiell alles, was gefällt – Voraussetzung: Das Geschenk nimmt auf die Befindlichkeiten und Vorlieben des Beschenkten Rücksicht.

Im Zweifelsfall kann immer ein Gutschein für einen Sexshop helfen, der sich auch nach dem Fest als partnerschaftsstiftend erweisen kann. Dann nämlich, wenn der gemeinsame Gang in einen Erotikladen ansteht, um den Gutschein auch einzulösen. Letztlich geht es doch bei allen Sextoys am Gabentisch – ob Dessous, Penisringe, Vibratoren oder erotische Gesellschaftsspiele – im Prinzip darum, Freude an sinnlicher, erotischer Gemeinsamkeit zu verschenken.