Alexander Held (†67): "Keinerlei Anzeichen" – Freund erinnert sich an seine letzten Tage

Der unerwartete Tod von Alexander Held schockiert die deutsche TV-Welt. Bis kurz vor seinem Ende stand der beliebte Schauspieler noch fit vor der Kamera. Wie sein enger Freund, TV-Produzent Sven Burgemeister, jetzt verrät, habe es "keinerlei Anzeichen" gegeben. Doch dann sei Held plötzlich krank geworden.

Alexander Held (†67): Es gab "keinerlei Anzeichen", doch dann wurde er krank

Am Dienstag wurde die traurige Nachricht bekannt, dass Schauspieler Alexander Held bereits am 12. Mai verstorben ist. Wie sein guter Freund, der TV-Produzent Sven Burgemeister (59), gegenüber der "Bild" verrät, kam der Tod unerwartet und plötzlich: "Wir hatten keinerlei Anzeichen". Der beliebte TV-Kommissar war fit und stand kurz vor seinem Tod sogar noch vor der Kamera. "Erst kurz vor seinem Tod hatte er noch zwei neue Folgen von 'München Mord' abgedreht. Er hatte einen anstrengenden Dreh hinter sich. Er war froh, dass er sich ausruhen konnte. Wir haben telefoniert, uns gesehen und wollten essen gehen. Alles war wie immer", erinnert sich Sven Burgemeister.

Doch dann sei Alexander Held plötzlich krank geworden. "Es war kein Krebs, kein Herztod. Er ist einfach krank geworden und am Ende friedlich gestorben." Nähere Details zur Todesursache wurden nicht öffentlich gemacht. Nach Informationen der Zeitung soll der 67-Jährige jedoch an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben sein.

Enger Freund weiß: "Er hat sehr unter dem Tod seiner Frau gelitten

Alexander Held stand leidenschaftlich gern vor der Kamera und gehörte zu den renommiertesten Schauspielern der deutschen TV-Landschaft. Privat musste er jedoch schwere Schicksalsschläge verkraften: Er verlor sowohl seine geliebte Ehefrau Patricia Fugger (†51) als auch seine Mutter. "Er hat sehr unter dem Tod seiner Frau gelitten. Und auch unter dem Tod seiner Mutter. Beide hat er selbst aufgefunden. Das hat ihn viele Jahre lang begleitet", weiß Sven Burgemeister.

Über die tragischen Umstände hatte Alexander Held 2012 selbst berichtet: "Als ich in der vergangenen Woche von Dreharbeiten nach Hause kam, wunderte ich mich, dass unser Hund nicht wie sonst zur Tür lief. Ich spürte, dass etwas nicht stimmte. Ich ging durchs Haus und suchte Patricia. Als ich meine Frau im Schlafzimmer auf dem Boden liegen sah, unser Hund neben ihr, wusste ich sofort, dass sie tot ist." Die Konfrontation mit dem Verlust hat Held nachdenklich gemacht. Burgemeister betont jedoch: "Er hatte keine Angst davor. Aber der Tod war für ihn immer mit diesen schweren Erinnerungen verbunden."

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Alexander Held und Sven Burgemeister waren enge Freunde

Alexander Held und Sven Burgemeister waren jahrelang eng befreundet und auch beruflich miteinander verbunden; sie arbeiteten gemeinsam an zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, bei denen Burgemeister häufig als Produzent fungierte und Held regelmäßig in Haupt- und Nebenrollen zu sehen war.