
Bushido & Anna-Maria Ferchichi: Warum Anna-Maria das Projekt Leihmutterschaft stoppte
Es war alles schon geplant: Vor wenigen Monaten erst offenbarten Bushido (47) und Anna-Maria Ferchichi (44) ihre Absicht, zwei weitere Kinder mithilfe von Leihmüttern auf die Welt bringen zu wollen. Doch dieser Plan hat sich nun erledigt. Gegenüber der "Bild" erklärte Anna-Maria die Beweggründe für den plötzlichen Rückzug:
Als wir das in Auftrag gegeben haben und wir startklar waren mit den Leihmüttern, kam mir immer mehr der Gedanke, dass ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann. Wenn es aber erst mal so weit ist, lässt es sich ja nicht mehr rückgängig machen. Ich hatte gemischte Gefühle und konnte das nicht nur positiv sehen, wie vielleicht bei einer künstlichen Befruchtung.
Die achtfache Mutter verspürte eine innere Blockade. Dennoch bleibt die biologische Option theoretisch bestehen, auch wenn sie derzeit keine Rolle spielt: "Ich soll zwar nie wieder selbst Kinder bekommen, und das werde ich wahrscheinlich auch nicht, aufgrund des Risikos, weil ich eben schon so viele Kinder bekommen habe. Aber theoretisch, wenn wir in drei Jahren vielleicht doch noch mal einen Kinderwunsch haben sollten, steht dem nichts im Wege. Ich könnte mir die beiden Embryonen jederzeit einsetzen lassen. Wir möchten aber keine Kinder mehr haben. Darüber sind Anis und ich uns einig."
Bushido & Anna-Maria Ferchichi: "Es reicht jetzt" – Sie ziehen die Reißleine
Nicht nur Anna-Maria Ferchichi ist sich sicher, dass acht Kinder – sieben davon gemeinsam mit Bushido – ausreichen, auch der Rapper vertritt inzwischen diese Meinung. Gegenüber der "Bild" machte er deutlich:"Es ist vorbei. Es reicht jetzt. Keine Kinder mehr." Zunächst war das Ehepaar noch vollends überzeugt von seinem Vorhaben, doch nach ihrem Umzug zurück nach Deutschland holte sie die Realität eines turbulenten Alltags ein. Anna-Maria schilderte die Situation: "Wir sind beide Bauchmenschen und keine Kopfmenschen. Bei manchen Dingen ist es erforderlich, seinen Kopf einzuschalten. Wir sind wieder zurück in Deutschland. Mit einem vollen Familienleben mit acht Kindern und Tieren. Wir haben 16 Uhr, und ich war heute noch nicht einmal mit einem Fuß raus aus der Küche. Wir haben später Besuch zum Grillen. Anis war stundenlang beim Einkaufen, Kinderschuhe, Fleisch besorgen. Wir sind abends so müde, dass wir mit allen Kindern gleichzeitig ins Bett fallen." Auch Bushido erkannte, dass die Belastungsgrenze erreicht ist: "Das war der Punkt, wo wir uns anschauten und sagten: Okay, warte mal, stopp. Können wir uns bitte ganz kurz schütteln und mal die Augen öffnen? Wir haben acht Kinder. Wir haben zum Glück einen Neustart in unserer Ehe, in unserer Beziehung. Da sind so viele Dinge, um die wir uns jetzt kümmern müssen, die sehr zerbrechlich und sensibel sind. Wollen wir uns das jetzt noch einmal aufhalsen und zwei Babys haben? Anna-Maria und ich waren uns einig, dass wir das nicht mehr wollen."
Bushido und Anna-Maria zeigen hier eine Seite, die viele Großfamilien kennen: Der Wunsch nach „noch einem Baby“ ist oft ein emotionaler Impuls, der an der harten Realität des Alltags scheitert. Dass sie den Mut haben, ein bereits eingeleitetes Verfahren zur Leihmutterschaft zu stoppen, zeugt von Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Kindern, die bereits da sind.
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