Collien Fernandes rang mit der Fassung: In Talkshow "Kölner Treff" packte sie bereits vor Tagen aus

Es ist das Thema der letzten Stunden: Collien Fernandes hat ihren Ex Christian Ulmen angezeigt und erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen ihn. Dabei hatte die Schauspielerin erst vor wenigen Tagen in der Talkshow "Kölner Treff" über genau das Thema gesprochen ...

Collien Fernandes sprach erst kürzlich im TV - ohne Namen zu nennen

Im September 2025 wurde bekannt, dass sich Collien Fernandes (44) und Christian Ulmen (50) nach 14 gemeinsamen Ehe-Jahren getrennt hatten. In einer gemeinsamen Pressemitteilung gaben die Eltern einer gemeinsamen Tochter damals bekannt, dass sie sich bereits vor "einiger Zeit getrennt haben". Und jetzt, knapp ein halbes Jahr später, folgten schockierende Neuigkeiten: Durch einen Medienbericht des "Spiegel" kam heraus, dass Collien ihren Ex-Mann angezeigt haben soll. Der Vorwurf: Identitätsmissbrauch. Über Jahre soll er in den sozialen Medien über Fake-Profile mit fremden Männern geschrieben haben. Kurz nach den ersten Medienberichten äußerte sich Collien Fernandes in einem ausführlichen Instagram-Statement selbst zu dem Thema und schilderte weitere Details. 

Collien Fernandes packte im "Kölner Treff" über die Deepfakes von ihr aus
Collien Fernandes findet deutliche Worte nach all dem Hass im Netz.© Imago

Rebecca Mir: "Hast du rausgefunden, wer das war?!"

Dabei hatte die Schauspielerin bereits vor wenigen Tagen in der WDR-Talkshow "Kölner Treff" detailliert über die Geschehnisse gesprochen, nannte dabei allerdings keine Namen. Schon 2023 war bekannt geworden, dass Deepfakes von Collien Fernandes im Netz kursieren, ein Jahr später erschien im ZDF eine entsprechende Doku zu dem Thema. In der TV-Sendung erklärte sie sichtlich emotional und mit zittriger Stimme:"Ich war lange nicht auf Social Media Profilen, also hatte die Person freie Fahrt und hat da anscheinend angefangen, in meinem Namen mit meinem beruflichen Umfeld zu schreiben, es wurde dann immer flirtiver, man hat miteinander telefoniert, das ging in Telefons*x über. Dann wurden Nacktfotos von mir, die so wirkten, wie selber aufgenommen. Dann Videos, sie so wirkten, als hätte ich mich heimlich beim S*x gefilmt. Und das alles in meinem Namen mit wahnsinnig vielen Männern." 

"Und das ist dir erst nach längerer Zeit mitgeteilt worden?", fragte Moderator Micky Beisenherz (48) sichtlich schockiert. "Durch Jemanden, der dachte, dass wir in so einem Kontakt miteinander stehen, wovon ich aber nichts wusste und dadurch habe ich das erst mitbekommen", so Collien weiter. Dieser besagte Jemand sei eine Person aus ihrem Umfeld gewesen. Generell sei ihr "berufliches und privates Umfeld" mit einbezogen worden. "Da sind schon echt heftige Dinge passiert", offenbarte die Schauspielerin weiter. Und: "Als ich das gesehen habe, war das für mich natürlich total heftig und ich habe jetzt insgesamt ein bisschen mehr darüber mitbekommen. Je mehr ich mitbekomme, desto krasser finde ich's, weil diese Profile auch schon wahnsinnig glaubwürdig waren und das macht es natürlich noch mal schlimmer, wenn das eben so inszeniert ist, dass man das glaubt."

Auch Rebecca Mir (33), die ebenfalls in der "Kölner Treff"-Sendung zu Gast war, zeigte sich schockiert: "Hast du rausgefunden, wer das war?" Eine Frage, die Collien Fernandes sichtlich nachdenklich stimmte. Sie nickte zustimmend mit einem vielsagenden Blick in Richtung Rebecca. "Ja? Bist du rechtlich dagegen vorgegangen?", hakte die wiederum nach. Die 44-Jährige erklärte vielsagend: 

Es ist ein schwieriges Thema gerade. Es ist schon echt alles ganz schön krass.

Hier kannst Du dir die "Kölner Treff"-Folge noch einmal ansehen.

Christian Ulmen äußerte sich bislang nicht öffentlich. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Der Schauspieler wird von dem renommierten Anwalt Christian Schertz vertreten, der in einem Informationsschreiben ankündigte, im Auftrag Ulmens rechtliche Schritte gegen "Spiegel" einzuleiten: "Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig. Wir sind daher auch beauftragt, gegen den SPIEGEL rechtliche Schritte einzuleiten." Außerdem würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung" verbreitet. 

Ulmen lässt Deepfake-Vorwürfe über seinen Anwalt zurückweisen 

Christian Ulmens Anwalt Christian Schertz ließ Ende März in einem presserechtlichen Informationsschreiben weiter mitteilen: "Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch. Nach derzeitiger Kenntnis wird dieser Vorwurf, anders als verlautbart, auch überhaupt nicht erhoben. Mit der aktuell geführten Debatte über Strafbarkeitslücken bei Deepfake-Pornografie stehen die Geschehnisse mithin in keinem Zusammenhang." Man wolle gegen die entsprechende Berichterstattung des "Spiegel" vorgehen.

Verwendete Quellen: Spiegel, Instagram, WDR/Kölner Treff