Collien Fernandes: "Krasser Psychoterror"– Knallharte Abrechnung mit Ex Christian Ulmen

Vor wenigen Wochen hat Collien Fernandes heftige Anschuldigungen gegen ihren Ex Christian Ulmen erhoben. Der ließ über seinen Anwalt mitteilen, dass rechtliche Schritte eingeleitet werden würden – für Collien ein echter Schock. Die vergangenen Wochen waren daher alles andere als leicht für sie. 

Collien Fernandes packte im "Kölner Treff" über die Deepfakes von ihr aus
Collien Fernandes findet deutliche Worte nach all dem Hass im Netz.© Imago

Collien Fernandes: "Das soll wie ein Dementi klingen"

Es war ein echtes Medienbeben: Im "Spiegel" erhob Collien Fernandes (44) schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Von Fake-Profilen war die Rede, die er unter ihrem Namen betrieben und pornografische Inhalte verbreitet haben soll, so die Anschuldigung. Der Schauspieler äußerte sich dazu bislang nicht persönlich, ließ aber über seine Anwälte ausrichten, dass man gegen die Berichterstattung des "Spiegels" rechtliche Schritte einlegen werde, denn es würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung" verbreitet werden. Gegen Ulmen besteht daher die Unschuldsvermutung. Collien muss sich nun auch noch mit Hassnachrichten und Drohnen auseinandersetzen. "Mir ging es vor der Anzeige besser als jetzt", so die Schauspielerin zur "Süddeutschen Zeitung". Die vergangenen Wochen seien "emotional wahnsinnig strapazierend" gewesen. Das Schreiben des Anwalts sieht sie gezielten Schachzug ihres Ex-Mannes. "Das soll wie ein Dementi klingen."

"Empfinde als krassen Psychoterror vonseiten meines Ex-Manns"

Das Erstellen und Verbreiten von Deepfake-Videos niemand dem Schauspieler unterstellt. "Jetzt, nach der Pressemitteilung seines Anwalts, glauben einige, mir sei widersprochen worden, damit sei ja klar, dass ich lüge", befürchtet Collien Fernandes. Doch dann teilt sie gegen Christian Ulmen aus und wird sehr deutlich:

Ich empfinde das als krassen Psychoterror vonseiten meines Ex-Manns.

Nachdem Ulmen ihr gegenüber ein Geständnis ablegte, sei ein Jahr bis zur Anzeige vergangen – aus diesem Grund. "Man arbeitet daran, trägt Beweise zusammen. Das ist ein langer Prozess", so die Moderatorin. Besonders belastend: Er habe ihr nicht verraten, mit welchen Männern er schrieb. "Er konnte natürlich die authentischste Fake-Collien von allen sein, weil er wusste, wann ich von Dreharbeiten nach Hause komme, wen ich mag, welche Konflikte ich habe." Auch die Isolation habe Collien zermürbt, denn Ulmen habe zu ihr gesagt, dass, wenn sie mit anderen darüber reden würde, es seine Persönlichkeitsrechte verletze. "Das hat mich wütend gemacht, da er meine mit Füßen getreten hat, doch ich habe mich daran gehalten", macht Collien Fernandes deutlich.

Verwendete Quellen: Süddeutsche Zeitung