David Garrett: Notbremse! "Habe gedacht, ich sterbe"

David Garrett: Notbremse! "Habe gedacht, ich sterbe" - Jetzt packt er aus!

Geldnot, Frauen, Stress und Panik-Attacken: Stargeiger David Garrett, 41, zeigt sich jetzt so privat wie nie.

  • David Garrett spricht jetzt erstmals über sehr private Probleme
  • Er packt über seine turbulente Vergangenheit aus
  • Und auch Frauengeschichten sind ein Thema

David Garrett: Traurige Erinnerungen

Lange war es still um ihn, jetzt arbeitet er seine bewegte Vergangenheit auf: David Garrett führte ein Leben auf der Überholspur und entwickelte sich zu einem Workaholic. Für seinen Erfolg musste der Star-Geiger hart arbeiten. Mit Anfang 20 war er chronisch pleite, wie er in "Bild" erzählt:

Ich habe mich damals mit allen möglichen Jobs über Wasser gehalten, sogar als Unterwäsche-Model. Die Geldnot war so groß, dass ich meine Miete nicht mehr zahlen konnte und ich nichts mehr zu essen im Kühlschrank hatte. Mein Konto war ständig leer.

Doch mit dem großen Durchbruch und den steigenden Gagen änderte sich sein Leben plötzlich von Grund auf.

"Mein Motto war lange Zeit: Arbeiten bis zum Limit, feiern bis zum Limit."

"Ich konnte mir plötzlich ein teures Auto, eine tolle Wohnung und den besten Tisch im Club leisten. Natürlich habe ich dieses Leben voll ausgekostet. Das war schon ein ziemlicher Ego-Trip.“ Auch die Frauen standen bei dem 41-Jährigen natürlich Schlange. Kein Wunder also, dass er sich immer mit den schönsten umgab.

Als Mann sucht man natürlich auch nach körperlicher Nähe.

Dabei geriet David jedoch auch so manches Mal an die Falsche: "Jeder Mann hat ja ein Ego, und wenn das gefüttert wird, denkt man über manche Dinge nicht so nach. Da hätte ich meinen Verstand mehr benutzen sollen.“ Aber nicht nur mit den Frauen hatte er so seine Probleme, wegen Überarbeitung bekam der Musiker sogar Panik-Attacken.

Vor Auftritten fing mein Herz an, heftig nach oben zu pochen (...). Ich habe in diesen Momenten wirklich gedacht, ich sterbe,

erzählt er. "Ich habe in dieser Zeit wirklich die Kerze an beiden Enden angezündet und bin zu Konzerten ständig zwischen den Zeitzonen hin- und hergeflogen. Das war unglaublicher Stress und Druck, dem ich ausgesetzt war. Ich hatte fünf Managements, die alle mit mir Geld verdienen wollen."

Seine Auftritte waren so eng getaktet, dass er dafür sogar auf der Flugzeugtoilette übte. Manchmal wusste David Garrett nicht einmal mehr, in welcher Stadt er war, wenn er aus dem Flieger stieg. Vier Jahre ging das so, dann zog er die Notbremse. "Es war schon fünf vor zwölf und ich musste mein Tempo komplett Herunterfahren. Mein Körper hat mir gesagt, dass es so nicht weitergeht." Mittlerweile scheint der Musiker aber seine Mitte gefunden zu haben. Ob das daran liegt, dass er seit drei Jahren in einer glücklichen Beziehung lebt? "Meine Freundin drängelt sich nicht in die Öffentlichkeit, und auch ich muss mein Glück nicht nach außen tragen. Ich trage es im Herzen."

Artikel aus der aktuellen Printausgabe der OK! von Julia Liebing

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