
Menowin Fröhlich wegen DSDS in der Kritik: Jetzt spricht Mehrzad Marashi
Schon lange sorgte ein DSDS-Kandidat nicht mehr für so viele Diskussionen, wie Menowin Fröhlich (38). Nach zwei gescheiterten Teilnahmen vor mehr als 15 Jahren gibt es in der diesjährigen Staffel der RTL-Show ein überraschendes Wiedersehen mit dem Sänger - und das war eigentlich nicht mal geplant. Denn: Menowin begleitete lediglich seine Tochter zum Casting, wurde aber dann von Poptitan Dieter Bohlen (72) an Mikro gebeten und kam kurzerhand direkt in den Recall. Viele Zuschauer freuen sich über Menowins erneute Teilnahme, andere wiederum empfinden das Ganze als "unfair". RTL musste sich von so manch einem Zuschauer sogar den Vorwurf gefallen lassen, dass das Ganze ein "abgekartetes Spiel" sei, andere Kandidaten hätten gegen Menowin angeblich kaum eine Chance.
Mehrzad Marashi: "Viele fragen mich wegen Menowin und DSDS"
Auch DSDS-Sieger und Ex-Juror Pietro Lombardi (33) äußerte sich kritisch zu Menowin Fröhlichs erneuter Teilnahme. Er betonte zwar, dass der 38-Jährige ein extrem guter Sänger sei, warf RTL aber Regelbruch vor, denn: Laut des Sängers dürfte eigentlich kein Ex-Kandidat mehr an der Casting-Show teilnehmen, der es in der Vergangenheit schon einmal in eine Liveshow geschafft hatte. Aber nicht nur Pietro äußerte sich zu der anhaltenden Diskussion, sondern auch Menowins einstiger Final-Konkurrent Mehrzad Marashi (45). Zur Erinnerung: 2010 stand der 45-Jährige zusammen mit dem diesjährigen Favoriten im Finale auf der Bühne, letztlich konnte sich Mehrzad den Sieg holen.
Wie er über die dritte Teilnahme seines einstigen Showkollegen denkt? Das verriet er selbst auf Instagram: "Viele fragen mich wegen Menowin und DSDS...", erklärte er zu Beginn seines Videos, fand dann aber ausschließlich positive Worte für den 38-Jährigen:
Von meiner Seite aus würde ich es ihm gönnen.
Und weiter: "Er ist ein grandioser Künstler, sehr guter Sänger, hat eine sehr schöne Stimme." Er wisse, wie wichtig der Neuanfang für Menowin sei, der in den vergangenen Jahren eher mit Skandalen und seinem Privatleben für Schlagzeilen gesorgt hatte. Aus diesem Grund wolle er den DSDS-Star unterstützen und rief auch seine Follower das auf: "Gebt ihm ganz viel Kraft. Ich versuche auf jeden Fall, ihn zu supporten, wo ich kann."
Ob das reicht? Laut erster Prognosen könnte sich Menowin Fröhlich am Ende sogar den DSDS-Sieg sichern. Am 2. Mai muss er sich aber zunächst im großen Halbfinale von "Deutschland sucht den Superstar" beweisen - ab 20:15 Uhr auf RTL und RTL+.
Verwendete Quellen: RTL, Instagram
Menowin Fröhlichs Chronik bei DSDS
- 2005: Das erste Mal: Menowin galt als Favorit der dritten Staffel. Doch kurz vor den Mottoshows der Schock: Er wurde im Studio verhaftet (wegen einer noch offenen Jugendstrafe) und musste die Show verlassen.
- 2009/2010: Der Vize-Titel: In der siebten Staffel startete er seinen großen "Second Chance"-Versuch. Er dominierte die Shows, musste sich aber im legendären Finale gegen Mehrzad Marashi geschlagen geben.
- Skandale und Haft: Sein Werdegang war immer wieder von Drogenproblemen und Gefängnisaufenthalten überschattet. Dennoch blieb Dieter Bohlen stets sein größter Fan.
- 2025: Die Sensation: Eigentlich begleitete er nur seine Tochter Jiepen zum Casting. Doch der Poptitan überredete ihn zum Singen – und Menowin sicherte sich trotz jahrelanger Pause das Ticket für die Liveshows.






