Hans Sigl: Traurige Kindheitsbeichte! Er wurde gemobbt und ausgegrenzt

Heute ein umschwärmter TV-Star, früher ein einsames Außenseiterkind: „Bergdoktor“ Hans Sigl offenbart nun die schmerzhaften Details seiner Jugend. In einer emotionalen Beichte spricht er über Mobbing, harte Rückschläge und den steinigen Weg vom „kleinen Pummeligen“ zum Millionen-Publikumsliebling.

Hans Sigl verriet seine Weihnachtspläne und warum er sich eine "Bergdoktor"-Weihnachtsfolge wünscht
Vom schikanierten Außenseiter zum gefeierten TV-Star: Hans Sigl spricht heute offen über seine schmerzhaften Erfahrungen mit Mobbing in seiner Jugend.© Getty Images

Hans Sigl: "Ich war der kleine Pummelige mit den abstehenden Ohren"

Wenn er sich als "Bergdoktor" am Wilden Kaiser um seine Patienten kümmert, dann liegen Hans Sigl (56) vorm TV Millionen Frauenherzen zu Füßen. Wer würde sich nicht gerne mal vom beliebten Alpen­-Doc behandeln lassen? Im Podcast "Zahltag" legte der Serienarzt nun eine traurige Kindheitsbeichte ab: Derartige Popularität sei ihm in seiner Kindheit und Jugend völlig fremd gewesen. "Ich war der kleine Pummelige mit den abstehenden Ohren", erklärt der Schauspieler im Gespräch mit Podcast­-Gastgeber Daniel Boschmann (45). Er sei sogar lange Zeit ein "Mobbingopfer" gewesen: "Da gab es diverse Spitznamen, Körperlichkeiten und so weiter." Unter anderem sei er "Alfred E. Neumann" genannt worden, so wie das Maskottchen der Satirezeitschrift MAD. 

Hans Sigl: Vom Moppingopfer zum Klassensprecher

Eine schlimme Zeit für den damals noch jungen Hans. Denn Hilfe habe er kaum bekommen, er stand ganz alleine da und wurde ausgegrenzt. "Was dich nicht umbringt, macht dich nur härter", habe man ihm gesagt, "da musst du durch, das schaffst du schon irgendwie." Harte Worte. Doch die Krise seines Lebens meisterte er ganz alleine. Er selbst habe sich "dann Strategien überlegt: Wen möchte ich jetzt am Schulhof nicht treffen und von wem wurde ich das letzte Mal wieder über die Bank geschmissen?" Aufgehört habe die belastende Schikane, als Sigl als Teenager "relativ schnell gewachsen" ist. Zudem habe sich die Situation gebessert, als er "ein schulpolitisches Amt übernommen"habe. Als seinen Mitschülern aufgefallen sei, dass er gut quatschen könne und "gar nicht so doof" sei, habe man ihn zum Klassensprecher gewählt. "Kompetenz war dann mein Schlüssel", stellt Hans Sigl im Rückblick fest. Und das ist auch heute noch so! Der Rest ist Geschichte.

Dieser Artikel von B.W. erschien zuerst in der Printausgabe von WOCHE DER FRAU. Weitere spannende Star-News liest du in der aktuellen WOCHE DER FRAU – Jede Woche neu am Kiosk.