Patrice Aminati: Sie möchte ihren letzten Tag mit ihren Eltern verbringen
Patrice Aminati (30) kämpft gegen eine unheilbare Krebserkrankung und befindet sich derzeit in palliativer Behandlung. Trotz ihres bewundernswerten Kampfgeistes ist der Gedanke an den eigenen Tod ein ständiger Begleiter der jungen Mutter. Nach der Trennung von ihrem Ehemann Daniel Aminati (52) ist Patrice wieder in ihr Elternhaus gezogen. Dort, im Kreise ihrer Familie, möchte sie auch ihren letzten Tag verbringen. "Dann würde ich gern mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen und einen Kaffee trinken", erzählt sie im Interview mit "RTL Exclusiv"-Moderatorin Rebecca Mir (34). Zeit mit der Familie bedeute für sie heute das "absolute Glück".
Zwar besitzt Patrice eine Bucket List mit Erlebnissen, die sie sich noch erträumt, doch diese sei für sie mittlerweile zweitrangig geworden. Ihre Krankheit und insbesondere ein prägender Krankenhausaufenthalt haben ihre Sicht auf das Wesentliche grundlegend verändert. Im Gespräch schildert sie, dass Erfüllung für sie heute nichts mehr mit Materiellem zu tun habe. Während einer zweiwöchigen Behandlung besaß sie kaum mehr als das Nötigste – eine Erfahrung, die sie tief bewegte: "Ich war zwei Wochen im Krankenhaus und hatte eine Zahnbürste und ein OP-Hemd. Und ich habe gemerkt: Ich kann leben und ich kann glücklich sein."
Patrice Aminati: "Der Tod kann auch eine Erlösung sein"
Patrice hat sich inzwischen damit abgefunden, dass sie womöglich nicht mehr lange zu leben hat. In dem emotionalen Gespräch mit Rebecca Mir reflektiert die 30-Jährige darüber, wie kräftezehrend der jahrelange Kampf gegen den Krebs ist. Für sie ist das Lebensende kein rein angstbesetztes Thema mehr: Der Tod sei "nicht immer das Allerschlimmste, was passieren kann. Es kann tatsächlich auch eine Erlösung sein".
Verwendete Quelle: RTL






