Lisa Müller: Ehemann Thomas Müller in Kanada – Warum sie in Deutschland blieb
Seit sie junge Erwachsene waren, gehen Lisa und Thomas Müller (36) nun schon gemeinsam durchs Leben. Ihre große Liebe krönten sie im Jahr 2009 mit einem romantischen Jawort in Ismaning. Über die Jahre hinweg unterstützten sich die beiden, wo es nur ging. Während vieler Fußball-Nationalspiele saß Lisa als loyale Stütze auf der Tribüne und jubelte ihrem Mann zu, während Thomas stets der größte Fan seiner Frau war, die als Dressurreiterin seit Jahren eine beeindruckende Karriere verfolgt. Im vergangenen Jahr bekam ihre Traum-Beziehung jedoch einen Riss – zumindest räumlich, denn das Paar entschied sich zur Trennung der Wohnsitze. Dies hatte jedoch weniger mit einer Ehe-Krise zu tun, sondern vielmehr damit, dass ihre beruflichen Wege sie aktuell auseinandertreiben. Der ehemalige Star des FC Bayern München spielt nämlich seit 2025 für die Vancouver Whitecaps in der MLS. Seine Frau Lisa wollte das gemeinsame Gestüt in Oberbayern allerdings nicht aufgeben und blieb stattdessen alleine in Deutschland zurück. Dass dies keine leichtfertige Wahl war, machte Lisa kürzlich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur deutlich:
Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Er als Sportler weiß, wie sehr ich für meinen Sport lebe. Ich als Sportlerin weiß, wie sehr er für seinen Sport lebt.
Für das Ehepaar bedeutet dies nun eine Fernbeziehung auf Zeit, was ihnen jedoch deutlich lieber ist, als dass ein Partner die eigene Leidenschaft für den anderen opfern müsste.
Lisa Müller: Mehr als eine Spielerfrau – Ihr Kampf um Anerkennung
Wie viele andere Ehefrauen von prominenten Fußballprofis musste sich auch Lisa Müller in ihrem Leben schon des Öfteren mit der abfälligen Bezeichnung "Spielerfrau" konfrontiert sehen. Dieser Stempel ging ihr viele Male gehörig gegen den Strich, da sie sich über ihre eigenen sportlichen Erfolge definiert. Sie erklärte dazu: "Ich habe am Anfang lange versucht, dagegen anzukämpfen und zu sagen: 'Ich bin mehr, ich kann reiten'". Mittlerweile hat sie jedoch eine gesunde Distanz zu den Vorurteilen der Öffentlichkeit entwickelt und lässt sich davon nicht mehr runterziehen: "Inzwischen ist es mir egal." Vielmehr sieht sie die Unterschätzung mittlerweile sogar als eine Art Chance an, Menschen positiv von sich zu überzeugen: "Ich werde immer für die Dümmste im Raum gehalten. Es ist manchmal auch schön, für das Dummerl gehalten zu werden, dann kann man Menschen mehr beeindrucken, wenn sie mit einem reden".
Verwendete Quellen: Deutschen Presse-Agentur






