Nach 'The Voice'-Auftritt - Band schmeißt Matt Voodoo raus!

Der Castingshow-Auftritt sei mit dem 'Selbstverständnis' der Gruppe nicht vereinbar

Matt Voodoo bei Harte Burschen mit Prinzipien: die Band Mad Sin Matt bei Mad Sin Matt bei Mad Sin Harte Burschen mit Prinzipien: die Band Mad Sin

Doppeltes Pech für Matt Voodoo, 27: Nachdem er gestern bei "The Voice of Germany" von keinem Coach ins Team gewählt wurde und die Show wieder verlassen musste, wirft ihn jetzt auch noch seine Band Mad Sin raus! Der Grund: Eine Castingshow sei mit dem Selbstverständnis der Psychobilly-Rocker nicht vereinbar...

Der arme Voodoo. Es hatte alles so vielversprechend angefangen, doch nun muss der 27-Jährige einen doppelten Rausschmiss verschmerzen. 

Aber der Reihe nach: Der Berlin-Friedrichshainer war mit seiner Freundin, Bulesque-Tänzerin Roxy, zur Show gekommen. Vor laufenden Kameras erklärte er seiner Liebsten, wie viel sie ihm bedeute. Wie er der "B.Z." erzählt, hatte sie ihn in einer Alkohollaune auch überredet, vor Rea Garvey, Xavier und Co. aufzutreten.

Moderator Thore Schölermann war mächtig beeindruckt von Matts hochgewachsener Statur, und auch die Coaches zeigten sich nach der Perfomance des gefühlvollen Songs "I Follow Rivers" später angetan von seiner kräftigen Stimme. Trotzdem reichte es nicht - Matt musste die Show wieder verlassen. 

Und nun auch noch das: der Rauswurf als Gitarrist bei der Band Mad Sin, in der Psychobilly-Szene Weltstars!

In einem Statement der Ex-Kollegen auf deren Homepage heißt es:  „Dass sich solche TV-Formate unter keinen Umständen mit dem Selbstverständnis von Mad Sin vereinbaren lassen, dürfte jedem, der sich mal etwas intensiver mit uns beschäftigt hat, klar sein“.

Und weiter: „Seine private Entscheidung, in einem solchen Rahmen anzutreten, ist das eine. Die Band zu keinem Zeitpunkt über sein Mitwirken in einer Talent-Show zu informieren, um vielleicht mal abzugleichen, was wir davon halten und wie man Mad Sin dort raushalten könnte, das andere. Er tat dies schließlich mehr oder minder auch in unserem Namen.“

Man "distanziere sich" selbstverständlich von Matts Auftritt dort und generell "sämtlichen TV-Formaten dieser Art". Harte Jungs mit noch härteren Prinzipien offenbar!

Und was sagt der Ex-"The Voice"-Kandidat zu dem kaltschnäuzigen Rauswurf?

„Ich finde es schade, dass die Band so fühlt, aber ich kann sie verstehen, denn Castingshows sind in der Szene nicht akzeptiert“, erklärte Matt der "B.Z.". Nun arbeite er an seinem Solo-Projekt.