Erschreckende Befunde: Prince soll "erhebliche Menge" Pillen gehortet haben

Der verstorbene Sänger ließ sich Schmerzmittel auf Pseudonyme ausstellen

Ein Jahr nach Prince' († 57) tragischem Tod kommen neue Details über die Umstände ans Licht. Wie nun unter anderem "BBC" zufolge aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht, habe der Musiker in seinem Anwesen eine "erhebliche Menge" verschreibungspflichtiger Schmerzmittel gelagert. Die Rezepte wurden offenbar auf Namen eines Freundes ausgestellt. Zudem waren einige Medikamente in harmlos wirkenden Behältern von Kopfschmerz- oder Vitamintabletten versteckt. 

Prince lagerte offenbar starke Schmerzmittel 

Die aktuellen Befunde über den Tod von Prince sind erschreckend. Bisher war bekannt, dass der "Little Red Corvette"-Interpret an einer Überdosis des starken Schmerzmittels Fentanyl verstarb. Den Ermittlungen zufolge habe der Sänger mehrere Behälter mit Schmerzmitteln in seinem Schlafzimmer gelagert. Nun steht fest, wie Prince an die großen Mengen von Naloxon und Fentanyl gekommen war: Die Rezepte waren nicht auf seinen Namen ausgestellt, sondern auf seinen Bodyguard Kirk Johnson. Zudem habe Prince für die Lieferungen das Pseudonym "Peter Bravestrong" verwendet.

So tarnte der Sänger die Pillen

Um die Pillen zu tarnen, habe er diese in harmlos wirkenden Behältern aufbewahrt. Die Etiketten stammten zum Teil von frei verkäuflichen, schwächeren Präparaten wie etwa Kopfschmerz- oder Vitamintabletten. 

Prince war im April vergangenen Jahres leblos im Aufzug seines Anwesens Paisley Park im US-Bundesstaat Minnesota gefunden worden. Der Popstar, der mit Songs wie "Kiss" oder "Purple Rain" Erfolge feierte, wurde 57 Jahre alt.