Nadja Abd el Farrag: Alkohol-Rückfall am Ballermann?

Die Ex von Dieter Bohlen zieht nach Mallorca

Es war ein harter Weg, doch seit sieben Monaten ist Nadja Abd el Farrag, 54, trocken. Ausgerechnet jetzt zieht Naddel auf die Partyinsel Mallorca und steht in einer Kneipe als Sängerin auf der Theke ...

Neues Leben auf Malle

Das Bier fließt literweise in die Krüge, die Shots stehen bereit, die betrunkene Menge grölt und animiert zum Mittrinken. Das ist das neue Arbeitsumfeld von Nadja. Sie hat in der Mallorca-Partykneipe "Krümels Stadl" in Paguera angeheuert und wird dort bis September auftreten. Klingt lustig. Arbeiten, wo andere Urlaub machen! Doch für eine Frau, die gerade gegen die Alkoholsucht kämpft, könnte das Engagement fatale Folgen haben.

Wird Naddel das, was als Neustart geplant ist, jetzt zum Verhängnis?

Die Bohlen-Ex will ihr Leben umkrempeln: Nach ihrer jahrelangen Alkoholsucht schwor sie im Oktober 2018 dem Hochprozentigen ab.

Mir geht’s verhältnismäßig super. Ich habe das Gefühl, es passiert was. Es passiert etwas Neues. Also: A mit der Wohnung, B mit neuen Jobs und und und. Ich habe so das Gefühl, da gehen Türen auf.

gibt sie sich im RTL-Interview zuversichtlich. Auch drei Kilo habe sie zugenommen. Naddel versucht, in die Kamera zu strahlen, optimistisch und lebensbejahend zu wirken, doch hinter ihr liegen harte Zeiten. Die Sängerin hat in den letzten Monaten die Hölle durchgemacht, den Entzug ganz ohne professionelle Hilfe durchgestanden, wie OK! exklusiv von ihrem engsten Vertrauten, Hotelbetreiber Burkhardt Stoelck, erfahren hat. Sieben Monate ist sie jetzt trocken.

 

 

"Entweder ganz oder gar nicht. Ich schaffe das!"

Gelingt es ihr, langfristig die Finger vom Fusel zu lassen? Stoelck sagt:

Ich glaube, sie hält es durch, weil ihr auch klar ist, dass sie ihren Körper schonen muss.

Naddel ist ebenfalls voller Zuversicht, auch wenn sie weiß, dass noch ein steiniger Weg vor ihr liegt. "Entweder ganz oder gar nicht. Ich schaffe das!", erklärt sie. Offenbar hatte sie ein "ärztlicher Rat" vom vergangenen Herbst aufgerüttelt, wonach sie die Sauferei dringend aufgeben muss. Denn ihre Organe drohten nach dem jah­ relangen Alkoholmissbrauch schlappzuma­chen! Das Risiko für Leberzirrhose, Krebs und Gehirnzellenschwund war angeblich auch extrem erhöht.

So versucht sie ihrer Sucht zu widerstehen

Eine Warnung, die bestimmt nicht spurlos an ihr vorübergegangen ist ... Dieses Mal muss es also klappen! Doch ohne professionelle Hilfe eines Suchttherapeuten hat sich Naddel einiges vorgenommen. Vor allem da jetzt auch noch ein Umzug bevorsteht und sie ihre gewohnte Umgebung verlässt: für den Job in "Krümels Stadl". Dort will sie in der Sommersaison dem betrunkenen Publikum einheizen. Für eine trockene Alkoholikerin ein Wagnis.

Haben Sie Angst, dass Nadja an die falschen Leute geraten könnte, wenn sie nach Mallorca zieht?

fragen wir ihren ehemaligen Vermieter Burkhardt Stoelck: "Die Möglichkeit besteht natürlich eher als in Hamburg", gibt er sich besorgt.

 

 

Rettung durch Marion "Krümel" Paff?

Sie hat eine Stütze: Auf der Baleareninsel möchte sich ihre neue Arbeitgeberin um Naddel kümmern. Marion Pfaff will der gestrauchelten Ex-VIP unter
die Arme greifen und unterstützt einen Umzug nach Spanien: "Ich finde, ein Mensch kann überall rückfällig werden", sagt "Krümel". Dass die Verlockungen viel größer auf der Suff-Insel seien, davon will die Partysängerin und Gastronomin nichts wissen.

Die Gefahr, wieder zum Alkohol zu greifen, ist für Nadja auf Mallorca viel geringer als im alten Trott in Hamburg. Hier kann sie alles hinter sich lassen. In der Heimat ist es doch viel schwieriger, weil man immer wieder an alte Dinge erinnert wird.

Fest steht: stocknüchtern auf dem Tresen zu stehen, um Dauer-Beschwipste zu entertainen? Kein leichter Job. Das gibt auch ihre Kollegin Melanie Müller, 30, zu. Die Partysängerin und Grillbudenbesitzerin weiß, wie unbarmherzig es am Ballermann zugeht. Sie selbst hält den Stress laut eigener Aussage nur mit einem Trick durch: "Wenn es einem mal schlecht geht, trinkt man den einen oder anderen Schnaps mehr, und dann ist wieder gut."

Text: Meike Rhoden

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