Pink: Skandal in Berlin

Die Sängerin tritt ins Fettnäpfchen und erntet Shitstorm

Normalerweise begeistert Pink, 39, Millionen von Menschen auf der Bühne. Ob mit emotionalen Balladen oder politischen Statements - die Sängerin scheint oft die richtigen Worte zu finden. Doch im Internet kommt der Popstar nicht ganz so gut mit seiner direkten Art an ...

Pink in Deutschland: Abseits der Show-Bühne als Tourist unterwegs

Zurzeit tourt P!nk - so der Künstlername von Alecia Moore - durch ganz Europa und hat auch schon bei uns in Deutschland fünf Konzerte gegeben. Drei weitere Auftritte in Frankfurt, München und Gelsenkirchen stehen sogar noch aus. Während ihrer freien Tage liebe die zweifache Mutter es, die Städte zu entdecken. Ob eine Fahrradtour zum Kölner Dom oder ein Besuch im Hamburger Zoo, Pink teilte die schönsten Erlebnisse mit ihren "Instagram"-Followern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Doch in der Hauptstadt ging einigen Personen der Freigeist schließlich zu weit. Eigentlich wollte sich die Amerikanerin lediglich mit der Historie dieses Landes befassen - und trat dabei in eines der größten Fettnäpfchen.

Kontroverse um Holocaust-Mahnmal-Foto

Mit einem Bild vom Holocaust-Mahnmal sorgte der Superstar für mächtig Aufruhr. Auf dem Foto, das die Künstlerin postete, sieht man ihre Kinder Willow und Jameson durch die Steine des Denkmals rennen - als würden sie in einem Labyrinth Verstecken oder Fangen spielen wollen. Zu respektlos, zu pietätlos, fanden einige User. "Ich kann es gar nicht erwarten, Bilder zu sehen, wie deine Kinder in Auschwitz herumtoben," hieß es in den Kommentaren. Schließlich stehe das Mahnmal Berlins als Symbol für zahlreiche, ermordete Juden. Dafür wurde die 39-Jährige, die selbst dem Judentum angehöre, böse angefeindet:

Den Kindern gebe ich nicht die Schuld. Ich gebe DIR die Schuld.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Doch die Fans der Blondine verteidigten ihren Liebling sofort und priesen die Musikerin dafür an, dass sie ihren Kindern auch dieses dunkle Kapitel der Geschichte näher bringen wollte. Dies soll auch im Sinne des Architekten des Holocaust-Mahnmals gewesen seien, wie mehrere Kommentare schilderten:

Er (Peter Eismann, Anm. d. Red.) hat klar gemacht, dass er will, dass die Denkstätte ein Teil des alltäglichen Lebens ist und kein heiliger Platz.

Eine Einstellung, die offenbar auch die "Beautiful Trauma"-Interpretin vertrete. Pink selbst wehrte sich, indem sie die Bildunterschrift ihres Posts updatete und schrieb: "Derjenige, der das konstruiert hat, hat daran geglaubt, dass Kinder Kinder sind, und das sehe ich als eine Feier des Lebens nach dem Tod. Bitte behaltet euren Hass und eure Wertungen für euch."

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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