Rebecca Reusch: Neue Wendung! Lösen diese Informationen den Fall?

"Wir haben Google nach Daten und Standort-Erfassung gebeten" 

Seit dem 18. Februar 2019 fehlt von Schülerin Rebecca Reusch, 15, jede Spur. Mittlerweile hat sich der Fall des Teenagers zu einem der größten Vermisstenfälle der vergangenen Jahrzehnte entwickelt. Jetzt könnten neue Informationen für einen Durchbruch sorgen.

Rebecca Reusch: Seit zwei Jahren kein Lebenszeichen

Kürzlich jährte sich das mysteriöse Verschwinden der jungen Rebecca Reusch zum zweiten Mal – am 21. Februar 2019 teilte die Berliner Polizei in einer Pressemeldung mit, dass die 15-Jährige vermisst wird. Trotz einer breit angelegten Suche über mehrere Wochen ist auch über ein Jahr nach dem Verschwinden von Rebecca Reusch noch immer nicht klar, was dem Teenager in der Nacht zum 18. Februar passiert sein kann. 

Die Ermittler gehen davon aus, dass der hübsche Teenager einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist und dass Rebecca das Haus ihrer Schwester Jessica und ihres Schwagers in der Tatnacht nicht lebend verlassen hat. Daraufhin galt Schwager Florian R. als tatverdächtig – der damals 27-Jährige wurde sogar zwei Mal festgenommen. Obwohl er heute immer noch als tatverdächtig gilt, reichten die Beweise gegen ihn nicht aus und er befindet sich auch aktuell weiterhin auf freiem Fuß. 

Brigitte Reusch: "Sagen sie uns, wo Becci ist"

Rebeccas Mutter Brigitte Reusch möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass ihre Tochter doch noch nach Hause kommt – gemeinsam mit ihrem Mann sprach sie kürzlich erneut in einem Interview mit "Bunte" über den Fall ihrer Tochter und betonte: 

Ich bin ihre Mutter und spüre, dass sie noch am Leben ist.

Abschließend bat sie den Täter um Einsicht und appellierte an seine Menschlichkeit: "An den Menschen, der unsere Becci mit sich nahm: Bitte gehen Sie in sich, seien Sie barmherzig und sagen Sie uns, wo Becci ist." Jetzt könnten neue Erkenntnisse wohlmöglich für einen neuen Durchbruch im Fall sorgen ...

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Vermisste Rebecca Reusch: Neue Spur durch Google-Daten?

Laut der "Bild" arbeiten die zuständigen Ermittler weiterhin mit Hochdruck an dem Vermisstenfall und setzen demnach nun auf Google – so habe die Berliner Polizei bei der europäischen Google-Zentrale in Dublin Daten aus Rebeccas Google-Account angefordert. Bereits seit Anfang Februar sollen diese Daten vorliegen und seien nun vom Landeskriminalamt ausgewertet worden. Ein Ermittler offenbarte gegenüber "Bild": 

Wir haben Google nach Daten und Standort-Erfassung gebeten. Natürlich interessiert uns zuerst, ob das Konto bei Google nach ihrem Verschwinden aktiv in Nutzung war und wo es eingeloggt war.

Die Ermittler hoffen, dass die angeforderten Informationen Aufschluss darüber geben können, welche Websiten und welche Geräte Rebecca nutzte, um so möglicherweise ihre Aufenhaltsorte zurückzuverfolgen. Ob diese neue Spur jedoch am Ende das Rätsel um die verschwundene Rebecca lösen kann, bleibt bisher unklar.

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