Vermisste Maddie McCann: Ex-Ermittler verhaftet

Ihm drohen sieben Jahre Haft

Seit über 12 Jahren wird Maddie McCann vermisst. Mit Paulo Pereira Cristovão, 51, ist nun einer der bekanntesten Ermittler des Falls selbst ins Fadenkreuz der Justiz geraten.

Maddie McCann: Seit 12 Jahren vermisst

2007 verschwand die damals dreijährige Maddie McCann aus ihrem Bett in einer Ferienwohnung in Praia de Luz in Portugal. Ihre Eltern waren zu der Zeit mit Freunden in einem Restaurant. Jede Spur, die es seitdem zu dem Mädchen gab, führte schnell ins Leere. Bis heute gilt sie als vermisst. Maddie wäre mittlerweile eine 16-jährige Teenagerin. 

Der Ex-Kriminalbeamte und früherer Leiter der portugiesischen Agentur für vermisste Kinder, Paulo Pereira Cristovão, war an der Suche nach der am 3. Mai 2007 verschwundenen Maddie beteiligt. Nun nahm der monumentale Vermisstenfall eine neue Wendung ... 

 

 

Ex-Ermittler muss ins Gefängnis

Wie ''Daily Mail'' unter Berufung portugiesischer Medien berichtet, wurde Paulo Pereira Cristovão zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Dem Ex-Polizisten wird vorgeworfen, in eine Serie gewalttätiger Einbrüche in Lissabon und der benachbarten Küstenstadt Cascais verwickelt zu sein. Der 51-Jährige soll sogar der Kopf der Einbrecherbande gewesen sein. 

Gefälschte Razzien in Lissabon und Cascais

Regelmäßig soll er seine Komplizen mit Informationen über potenzielle Opfer und Ziele versorgt haben. Die Einbrecherbande soll unter anderem gefälschte Razzien in Lissabon und Cascais durchgeführt haben. Mit falschen Durchsuchungsbefehlen verschafften sich die Diebe Zugang zu Häusern und Wohnungen und entwendeten dabei Geld und Wertsachen.

Cristovão bestreitet das. Er zeigte sich ''schockiert und überrascht'' vom Urteil. Bis zur Berufungsverhandlung darf er auf freiem Fuß bleiben.

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