Whitney Houston: Dramatische Enthüllungen

Assistentin Robyn Crawford packt unbekannte Details zu der Sängerin aus

Sieben Jahre nach dem tragischen Tod von Sängerin Whitney Houston (†48) bricht ihre ehemalige Assistentin Robyn Crawford, 58, in ihrem Buch ihr Schweigen über ihr Verhältnis zu dem verstorbenen Weltstar und offenbart, wie nah sich die beiden Frauen wirklich standen. 

Heimliche Liebe zu einer Frau?

Immer wieder wurde in den vergangenen Jahrzehnten darüber spekuliert, ob Whitney Houston und ihre beste Freundin und Ex-Assistentin Robyn Crawford mehr als nur Freundschaft verbunden haben könnte. Die Sängerin lernte die damals 19-Jährige im Alter von 17 Jahren in einem Sommercamp kennen – und offenbar auch lieben.

Zumindest, wenn man Robyn Crawfords neuesten Enthüllungen in ihren Memoiren "A Song For You" Glauben schenkt. Darin behauptet die 58-Jährige laut "People" nämlich, dass sie und die 2012 verstorbene Sängerin ein Liebespaar gewesen seien und schildert unter anderem intime Details über ihre erste Liebesnacht: 

Wir zogen unsere Kleidung aus und berührten uns zum ersten Mal. Sie zu streicheln und zu lieben fühlte sich wie ein Traum an. Wir verrieten niemandem, was in der Nacht geschehen war. Ich war auch nicht bereit, unsere Intimität aufzugeben, obwohl ich verstand, wie hart es im Musikgeschäft sein würde,

so Crawford.

 

"Wenn sie es herausfinden, werden sie uns nie in Ruhe lassen"

Als Whitney Houston 1982 von Clive Davis bei Arista Records unter Vertrag genommen wurde, beendete die "I Will Always Love You"-Interpretin ihre Liebesbeziehung zu ihrer besten Freundin: "Sie sagte, wir sollten nicht mehr körperlich zusammen sein, weil es unsere Reise noch schwerer machen würde und so zu leben würde bedeuten, dass wir in die Hölle kämen."

Whitney, die damals an den Anfängen ihrer Weltkarriere stand, soll große Angst vor den Reaktionen der Öffentlichkeit gehabt haben: "Wenn sie es herausfinden, werden sie uns nie in Ruhe lassen", soll sie damals zu Robyn gesagt haben. Obwohl die beiden Frauen ihre Beziehung auf Whitneys Wunsch beendeten, teilten sie sich in New Jersey weiterhin eine Wohnung.

Whitney Houston nahm jahrelang Kokain

Doch damit nicht genug, denn auch gemeinsame Drogenerfahrungen schildert Robyn Crawdorf in ihrem Buch. So offenbart die 58-Jährige, die mittlerweile mit einer Frau verheiratet ist, dass sie und Whitney Houston oft Drogen, vor allem Kokain konsumierten:

Manchmal wurden wir beide zusammen high und in den Nächten schlief ich oft in ihrem Bett, aber nur, um sicherzustellen, dass sie okay war. Ich mochte sie nicht alleine lassen. Ich wollte nicht, dass ihr etwas passierte.

Um sich selbst zu retten: Robyn Crawford kündigt ihren Job

Doch für Whitney nahmen die Drogen einen zunehmend größeren Stellenwert ein. Versuche, die erfolgreiche Musikerin zu einem Entzug zu überreden, seien gescheitert. Selbst nachdem sie Tochter Bobbi Kristina Brown (†22) zur Welt gebracht hatte, soll sie weiterhin Kokain genommen haben. Im Jahr 2000 zog Crawford schließlich die Reißleine: 

Ich kann immer noch in ihr Gesicht sehen, als sie sagte 'Ich bin noch nicht bereit, zu gehen. Ich will nicht gehen.' Ich hatte alles getan, was ich konnte und zum ersten Mal realisierte ich, dass ich mich selbst retten musste. Ich kündigte im Jahr 2000 meinen Job.

Nach Whitneys Tod: "Ich fühlte, wie ich innerlich zerbrach"

Mit Robyns Entschluss verlor sich auch der enge Kontakt zu Whitney Houston, die zwei kommunizierten nur noch selten. Der Tod ihrer besten Freundin und Ex-Freundin habe ihr dennoch den Boden unter den Füßen weggerissen:

Am 11. Februar 2012 war ich zum Abendessen aus, als ein Freund mit der schrecklichen Nachricht anrief. Whitney war gestorben. Ich fühlte, wie ich innerlich zerbrach. 

Die 58-Jährige habe nach eigenen Angaben anschließend versucht, Kontakt zu Whitneys Tochter Bobbi Kristina Brown aufzubauen, doch jeder Versuch scheiterte. Im Jahr 2015 starb auch die damals 22-Jährige an einer Drogenüberdosis. 

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