Maddie McCann: Das wurde aus ihrer Entführungswohnung, Apartment 5a

12 Jahre nach dem Vorfall kommen neue Details ans Licht

Das Verschwinden der damals dreijährigen Madeleine McCann ist auch nach 12 Jahren noch immer ein großes Rätsel! Die Britin wurde während eines Familienurlaubs in Portugal aus ihrem Apartment entführt - doch was wurde aus der Wohnung nach dem schrecklichen Vorfall?

Apartment 5a wurde zum Medien-Mittelpunkt

Maddie McCanns Entführung ging um die Welt! Während ihre Eltern Kate und Gerry mit Freunden in einem Tapas-Restaurant nahe des Apartments 5a, in dem ihre Kids schliefen, den Abend ausklingen ließen, verschwand ihre dreijährige Tochter Madeleine. Immer wieder hätten die Eltern nach ihren Kindern gesehen, bis sie bei einem Besuch im Kinderzimmer feststellen mussten, dass Maddie entführt wurde. Das Apartment 5a im "Oceans Club" in Praia da Luz spielte bei den Ermittlungen um das Verschwinden des kleinen blonden Mädchens eine große Rolle.

 

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Die Polizei suchte mit Spürhunden und der Kriminalpolizei nach Spuren ... In den Medien wurde die Ferienanlage und die besagte Immobilie immer wieder gezeigt und rückte in den Mittelpunkt der Berichterstattungen. 24 Stunden lang, jeden Tag, sollen Kamerateams um die Anlage gelaufen sein.

Was wurde aus der Wohnung?

"Daily Star" berichtet jetzt erneut über die Unterkunft aus der Maddie entführt wurde und gibt neue Details bekannt. Die McCanns hatten das Apartment von "Mark Warner Holidays" gemietet und circa 1.500 Britische Pfund für einen einwöchigen Urlaub bezahlt, schreibt das Portal.

Nachdem die Dreijährige verschwunden war, soll die Wohnung einen Monat lang leergestanden haben. Danach hätten zwei Familien für je eine Woche in der Wohnung Urlaub gemacht. Daraufhin sei das Gebäude als Tatort abgeriegelt worden.

 

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Niemand wollte das Apartment kaufen

Laut des britischen Magazins ist das Apartment inzwischen verkauft worden, doch das war zu Beginn gar nicht so leicht. Nachdem die portugiesische Polizei ihre Ermittlungen 2008 eingestellt hatte, hätte man die Immobilie für rund 250.000 Britische Pfund, also knapp 290.100 Euro, zum Verkauf angeboten.

 

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Doch die Negativ-Presse nahm damals enormen Einfluss auf das Kaufverhalten der Bürger. Niemand wollte zu dem Zeitpunkt die Wohnung erwerben.  2017 wurde die Immobilie dann allerdings für circa 131.000 Euro an eine britische Witwe verkauft. Anstatt aus Apartment 5a eine Touristenattraktion zu machen, entschied sie Medienberichte zufolge dafür, es gar nicht zu vermieten.

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