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Mae West: Meine Eltern sind Serienmörder

Aufgewachsen in der Hölle

Fred und Rose West sind durch ihre Gräueltaten in Großbritannien fast so bekannt wie die Queen. Jetzt äußert Tochter Mae, 46, einen furchtbaren Verdacht und spricht über ihre schreckliche Kindheit.

Mae West: „Mein Vater war der Meinung, dass der eigene Vater der erste Mann der Tochter sein muss“

Richtig schaurig sind die Gruselgeschichten, in denen die Cromwell Street 25 in Gloucester, einer Grafschaft im Südwesten Englands, vorkommt. Hier lebten Fred (†53) und Rose West, 64. Von 1967 bis 1992 töteten sie mindestens zwölf Frauen, wurden schließlich erwischt, weil Fred bei einer Vergewaltigung beobachtet wurde. Eigentlich jedes Kind in Großbritannien fürchtete sich deshalb schon mal. Zu Halloween verkleiden sich sogar viele als Fred oder Rose.

Ihre Tochter Mae West hat gelernt, damit zu leben, obwohl sie im Horrorhaus aufwuchs, dort eine unvorstellbar furchtbare Kindheit durchlitt.

Mein Vater war der Meinung, dass der eigene Vater der erste Mann der Tochter sein muss. Dass das erste Kind seiner Töchter von ihm sein muss,

erzählte sie jetzt in einem TV-Interview und ergänzt: „Seit ich elf war, wollte er mir beim Umziehen zugucken. Ich stand dann immer extrafrüh auf und machte mich fertig, wenn er noch schlief.“ Wie grausam!

 

 

„Bis sie geschnappt wurden, haben sie niemals mit dem Morden aufgehört“

Mae West spricht darüber aber ganz ruhig. Für sie war all das schreckliche Normalität. Die Dunkelheit, die Schläge, das plötzliche Verschwinden ihrer Schwester Heather, ihr rasend eifersüchtiger Vater, der dennoch wollte, dass seine Frau mit anderen Männern schläft:

Manchmal empfing sie mehrere Männer gleichzeitig in ihrem Schlafzimmer.

Unfassbare Erzählungen, bei denen Mae West nicht ihr Gesicht zeigt. Sie will sich und ihre Familie schützen. Das Interview gibt sie, weil sie ein Buch über ihre Eltern schrieb (HIER für ca. 18 Euro shoppen). Darin sind auch die Briefe ihrer Mutter Rose ein Thema. Sie schreibt ihrer Tochter aus dem Gefängnis, aus dem sie nie wieder herauskommen wird. Anfangs ließ Mae sie ungeöffnet. Doch die Neugierde wurde zu groß. Je mehr sie las, desto mehr wurde ihr bewusst, dass ihre Eltern nicht „nur“ zehn bis zwölf Frauen umgebracht haben können.

Als Journalistin Susanna Reid, 47, fragt, von wie vielen Opfern Mae ausgeht, sagt sie:

Mindestens 30. Sie haben es einfach nur nicht mehr zu Hause gemacht, haben die Leichenteile nicht mehr im Keller verbuddelt. Aber bis sie geschnappt wurden, haben sie niemals damit aufgehört.

Ob es wirklich so ist, kann nur Rose West beantworten. Ihr Ehemann Fred brachte sich 1995 im Gefängnis um.

Text: Lennard Jähne

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