Natascha Kampusch: DAS macht sie heute!

Die 29-Jährige schmiedet große Pläne für ihre berufliche Zukunft

Elf Jahre ist es mittlerweile her, dass Natascha Kampusch, 29, im Jahr 2006 nach 3096 Tagen Gefangenschaft die Flucht aus dem Verlies ihres Entführers Wolfgang Přiklopil (✝44) gelang. Für die Zukunft wünscht sich die Österreicherin nichts mehr, als beruflich in ihrem neuen Leben Fuß zu fassen - schon im September soll dieser Wunsch nun endlich in Erfüllung gehen.

Neustart als Schmuckdesignerin

Ich bin stolz, weil es ein langer Weg in Gedanken war,

verrät Natascha Kampusch jetzt gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“.

Im September kommt ihre erste, eigene Schmuckkollektion auf den Markt. Eine Idee, die schon seit sieben Jahren in der 29-Jährigen schlummerte und nun endlich verwirklicht werden konnte. Ihre Goldschmiede-Lehre hat Kampusch zwar abgebrochen, von ihrem Karriere-Plan lässt sie sich dennoch nicht abbringen.

„Ich will dem Staat nicht zur Last fallen“

Für Natascha ist der eigene Schmuck nicht nur ein Schritt in die Selbstständigkeit, sondern auch ein Freischlag von ihrer Vergangenheit als Entführungsopfer. Selbst elf Jahre nach ihrer spektakulären Flucht fällt es ihr schwer, aus dem eigenen Schatten zu treten. Kritiker kommentierten jeden ihrer Schritte hämisch, immer wieder wurde der Wienerin vorgeworfen, sie würde aus ihrem Schicksal Profit schlagen wollen.

2008 hatte Kampusch eine eigene Talkshow mit dem Namen „Natascha Kampusch trifft“ moderiert, 2010 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „3096 Tage. Ein weiterer Band Natascha Kampusch: 10 Jahre Freiheit folgte 2016.

Nun liegt das wohl größte Projekt in den Startlöchern, die eigene Schmuckkollektion mit dem Namen "Fiore" (was im Italienischen Blüte bedeutet). „Ich will dem Staat nicht zur Last fallen und von Steuergeld leben“, erklärt die junge Frau ihr Vorhaben.

Wir wünschen viel Erfolg bei der beruflichen Verwirklichung!

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