Herzogin Camilla: Erschütterndes Geständnis

Was die Frau von Prinz Charles zu Tränen rührte

Traurige Beichte von Herzogin Camilla: Die 72-Jährige offenbarte jetzt, dass sie häusliche Gewalt aus dem nächsten Umfeld erfahren musste.

Herzogin Camilla spricht über Gewalt und Misshandlung

So emotional und offen hat man Herzogin Camilla bislang selten erlebt: Seit eines Schlüsselerlebnisses vor knapp vier Jahren engagiert sich die Ehefrau des britischen Thronfolgers für Opfer von häuslicher Gewalt und von Missbrauch.

Damals traf sie Rachel Williams, die ihr ihre tragische Geschichte offenbarte. Die junge Frau sei 18 Jahre lang von ihrem eigenen Ehemann misshandelt worden. Nachdem sie die Scheidung verlangte, versuchte der sogar, sie zu erschießen.

Die Geschichte der starken Frau rührte Herzogin Camilla damals sogar zu Tränen und sie entschied sich schließlich, sich für die Opfer häuslicher Gewalt einzusetzen:

Diese Geschichte war so entsetzlich, dass mir die Tränen kamen … also entschied ich mich, dass ich etwas tun muss,

so die Herzogin, die seit 2005 mit Prinz Charles verheiratet ist.

Häusliche Gewalt im nahen Umfeld

Doch offenbar hat ihr Engagement auch andere, private Gründe. Im Rahmen einer Veranstaltung der Charity-Organisation "SafeLives" verriet sie in einem Interview mit "Daily Mail" jetzt, warum ihr das Thema so am Herzen liegt:

Damals dachte ich mir 'Das passiert jetzt gerade, was können wir dagegen tun?‘ Ich meine, du kennst Menschen und ich kenne Menschen, denen das passiert ist. Aber ich glaube nicht, dass wir jemals geglaubt hätten, dass es wirklich so schlimm ist.

Noch heute habe Herzogin Camilla Albträume von den schrecklichen Geschichten, die sie von verschiedenen Opfern erfahren habe. Doch damit nicht genug, denn weiter erklärte sie, dass auch einer ihr nahestehenden Person häusliche Gewalt widerfahren ist:

Ich kannte Menschen, bei denen ich vermutet habe, dass es passiert, aber sie haben nicht darüber gesprochen. (…) Es gab jemanden, den ich sehr gut kannte, dessen Tochter verheiratet war und in einem anderen Land lebte. Eines Tages traf ich sie (die Mutter, Anm. d. Red.) und sie sah sehr schlecht aus.

Ihre Freundin offenbarte ihr schließlich, dass ihre eigene Tochter von ihrem Ehemann misshandelt und von Familie und Freunden abgeschottet werde. Camilla habe daraufhin sofort ihre Hilfe angeboten und sie an verschiedene Organisationen vermittelt.

Die Geschichten der Frauen und ihr Einsatz für die Opfer habe ihr Leben von grundauf verändert: "Es verändert dich. Und dafür werde ich ewig dankbar sein." 

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