
Sarah Engels: Zu wenig Support? Sie kritisiert deutsches ESC-Publikum
Sarah Engels (33) hat sich Ende Februar beim Vorentscheid durchgesetzt und wird Deutschland am 16. Mai in Österreich beim ESC vertreten. Doch nicht jeder hält die Sängerin für die geeignete Wahl; vor allem ihr Song "Fire" wird im Netz und von Experten stark kritisiert. Viele ESC-Fans gehen bereits von einem erneuten Debakel für Deutschland aus. Gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur" fand Sarah deutliche Worte für diese pessimistische Grundeinstellung!
"Ich würde mir für unser Land manchmal wünschen, dass wir auch mal sagen: 'Hey, da geht jetzt eine Künstlerin für uns hin und wir supporten sie einfach mal', anstatt immer nur das Haar in der Suppe oder das Negative zu suchen." Und weiter: "In anderen Ländern werden die Kandidaten oft bedingungslos gefeiert, egal was kommt." Beirren lässt sich die zweifache Mutter von der teils negativen Stimmung jedoch nicht. "Ich bin super ehrgeizig und möchte alles zu 1000 Prozent geben", stellte sie klar.
Sarah Engels möchte ihren "eigenen ESC-Moment schaffen"
Sarah Engels möchte den ESC-Titel nach 2010 endlich wieder nach Deutschland holen. Über den Vergleich zu Lena Meyer-Landrut (34) erklärte sie kürzlich gegenüber der "Bild"-Zeitung: "2010 war etwas ganz Besonderes und Lena hat damals wirklich Geschichte geschrieben. Ich glaube aber, dass jeder Jahrgang und jeder Song für sich stehen. Mein Ziel ist es nicht, etwas oder jemanden zu kopieren oder zu vergleichen, sondern meinen eigenen ESC-Moment zu schaffen." Dabei geht es ihr nicht nur um den Sieg: "Wenn es mir gelingt, authentisch zu sein und die Menschen mit meiner Energie und meiner Message zu erreichen, dann habe ich schon viel gewonnen. Alles Weitere liegt nicht allein in meiner Hand – aber ich werde auf jeden Fall alles geben", so Sarah.
Verwendete Quellen: Deutsche Presse-Agentur, Bild
Alle deutschen ESC-Sieger im Überblick
Bislang hat Deutschland zweimal den Eurovision Song Contest gewonnen:
- 1982: Nicole mit "Ein bisschen Frieden"
- 2010: Lena Meyer-Landrut mit "Satellite"






