
Herzogin Meghan: Plötzlich zeigt sie Tochter Lilibet immer öfter
Geht sie damit zu weit? Seit einigen Monaten gewährt Herzogin Meghan (44) immer privatere Einblicke in ihr Familienleben und das, obwohl sie ihre Kinder eigentlich aus der Öffentlichkeit heraushalten wollte. Besonders Prinzessin Lilibet (5) muss immer öfter mit Mama Meghan vor die Kamera.
Marketing-Experten wittern abgekartetes Spiel
Während Sohn Archie (7) seltener gezeigt wird, veröffentlichte die Ex-Schauspielerin in den letzten Monaten 13 Fotos, auf denen ihre Tochter zu sehen ist. Meist von hinten oder im Profil – für Außenstehende mag das nahbar wirken, ohne zu viel zu zeigen. Experten aber wittern dahinter eiskaltes Kalkül!
Meghan gewährt einen tieferen Blick hinter die Kulissen ihres Familienlebens – natürlich sorgfältig kuratiert –, um die Positionierung ihrer Lifestyle-Marke 'As Ever' als warm und erstrebenswert zu unterstützen,
glaubt Marketing-Expertin Megan Dooley.
Denn bei 'As Ever' dreht sich alles um Familie, Zuhause, Wärme und einen perfekten Alltag mit Stil und die perfekten Produkte dafür. "Lilibet und Archie zu zeigen, ist kein sentimentaler Beiwert. Es vermittelt dem Publikum, dass dies eine Familiengeschichte ist und nicht nur ein Promi-Vehikel", ist auch Branchen-Kenner Aidan van Vuuren sicher. Und so war Lilibet schon in Promotion-Materialien und -videos für 'As Ever'-Marmeladen und für die Muttertags-Kollektion zu sehen. Gut möglich also, dass die Fünfjährige zukünftig öfter die Werbetrommel für Mama rühren muss. Vielleicht sogar bald klar erkennbar und nicht nur als "Mamas kleine Helferin" im Profil oder von hinten …
Dieser Artikel von Julia Liebing erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe der OK! - alle zwei Wochen immer mittwochs neu am Kiosk!
Ein schmaler Grat zwischen Nahbarkeit und Geschäft
„Als Herzogin Meghan und Prinz Harry dem britischen Königshaus den Rücken kehrten, war eines ihrer Hauptargumente der Schutz ihrer Privatsphäre und das Wohl ihrer Kinder. Dass ausgerechnet Meghan nun Tochter Lilibet vermehrt in Teasern, Videos und Fotos für ihre Lifestyle-Marke ‚As Ever‘ auftauchen lässt, wirft deshalb völlig zurecht Fragen auf. Zwar achtet sie penibel darauf, die Fünfjährige nur von hinten oder im Profil zu zeigen, doch der kommerzielle Beigeschmack bleibt. Wenn Kinderfotos strategisch eingesetzt werden, um Produkte wie Marmeladen oder Muttertags-Kollektionen mit einem Gefühl von familiärer Wärme aufzuladen, verlässt das den Bereich der rein privaten Nahbarkeit. Es ist ein gefährlicher, schmaler Grat: Wer die eigenen Kinder als emotionale Werbe-Botschafter nutzt, macht sie angreifbar – und verspielt genau die Glaubwürdigkeit, für die man einst so vehement gekämpft hat.“







