Herzogin Meghan: Schlimme Allüren? "Es war völlig verrückt"

Herzogin Meghan: Schlimme Allüren? "Es war völlig verrückt"

Herzogin Meghan, 40, hatte es in der britischen Königsfamilie nicht gerade leicht. Darüber, welchen Anteil Meghan selbst daran hat, wird heiß diskutiert. Eine Anekdote wirft nun ein ganz neues Licht auf das Gebaren der Herzogin von Sussex.

Herzogin Meghan: Viele Missverständnisse

Dass es zwischen Herzogin Meghan und der Königsfamilie so einige Missverständnisse gegeben haben muss, ist inzwischen bekannt. Der deutlichste Hinweis: Als Meghan der Königsfamilie im vergangenen Jahr Rassismus vorwarf, äußerte sich die Queen selbst und sagte den vielsagenden Satz: "Manche Erinnerungen können voneinander abweichen."

Seitdem gab es immer wieder Streitpunkte zwischen den Sussexes und den anderen Royals. Während Harry und Meghan der Meinung sind, die Königsfamilie habe nicht genug getan, um sie vor den Angriffen der britischen Presse zu schützen, gibt es immer wieder Gerüchte, Meghan habe das Leben als Royal, die Verpflichtungen und Schwierigkeiten, die damit einhergehen, einfach nicht verstanden. Ein Ereignis im Rahmen des Tennisturniers in Wimbledon scheint das nun zu bestätigen.

Eklat in Wimbledon?

Im Juli 2019, noch vor ihrem Abschied in die USA, war Meghan in Wimbledon zu Gast. Als Teil der Königsfamilie saß sie in der sogenannten "Royal Box", in der auch Herzogin Kate, Prinz William und sogar die Queen selbst regelmäßig platz nehmen. Meghan war extra gekommen, um ihre enge Freundin Serena Williams anzufeuern. War sie deswegen der Meinung, dass sie als Privatperson auf der Veranstaltung war - und deshalb für sie besondere Standards gelten sollten, was ihre Privatsphäre betraf? Der Bericht der Journalistin Sally Jones legt das nahe.

Die war damals zeitgleich mit Meghan in Wimbledon und wollte eigentlich ein Foto der Tennisspielerinnen auf dem Court machen. Doch dazu kam es nicht - weil die Schutzpolizisten der Herzogin eingriffen. Sally Jones berichtet, dass ein Polizist sie daran hindern wollte, die Fotos zu machen. Die Begründung:

Würden Sie bitte keine Fotos der Herzogin machen? Sie ist privat hier.

Müsste Meghan es als Promi nicht gewohnt sein, dass Menschen in der Öffentlichkeit Fotos von ihr machen? Offensichtlich schien sie das in dieser Situation allerdings unbedingt unterbinden zu wollen. 

Diese Entscheidung konnte Sally Jones nicht nachvollziehen.

Ich sagte ihm, das sei völlig verrückt und dass ich, hätte ich versucht, ein Foto der Herzogin zu machen, nur ein verschwommenes Bild ihres rechten Ohres hätte.

Und sie ergänzt: Außer ihr hätten noch viele andere Leute die ganze Zeit über Fotos gemacht. Sally Jones, die seit Jahren über die Royals berichtet, stört am Verhalten von Meghans Sicherheitsmann vor allem eines: Dass es in so krassem Gegensatz zu dem steht, wie die Royals normalerweise damit umgehen, wenn sie in der Öffentlichkeit unterwegs sind. "Die meisten Mitglieder der erweiterten Familie der Queen, ganz egal ob sie öffentlich oder privat irgendwo sind, sind nicht überrascht oder vor den Kopf gestoßen, wenn sie beobachtet oder fotografiert werden von einer ihnen wahrscheinlich wohlgesonnenen Öffentlichkeit", erklärt sie.

Hat Meghan sich überschätzt? 

Fakt ist: Ob Meghan ihrem Sicherheitsmann wirklich die Anweisung gegeben hat, Fotos von ihr zu verhindern, oder ob der auf eigene Faust handelte, ist nicht geklärt. Fans der Herzogin von Sussex merken außerdem an, dass Sally Jones auf offiziellen Fotos nicht in Meghans Reihe zu sehen sei und der Herzogin gar nicht so nah gewesen sein könnte.

Doch für alle anderen passt dieses Verhalten wohl in das Bild, das viele von Meghans Gebaren während ihrer Zeit am Königshof haben: Dass sie nicht verstanden hatte, dass sie nun eben kein Hollywood-Promi mehr war, sondern Mitglied der britischen Königsfamilie. Und die haben der Öffentlichkeit gegenüber eine ganz andere Verpflichtung als andere Celebrities.

Was letztlich wirklich zu dem Vorfall geführt hat und wie er genau abgelaufen ist, wissen wohl nur Meghan, ihr Sicherheitsmann und Sally Jones. Eines steht jedoch definitiv fest: Meghans Bild bei den Briten hat der Vorfall so, wie er dargestellt wird, sicherlich nicht verbessert.

Verwendete Quelle: Express

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