Prinz Charles: Neuer Skandal um Vorzeigeprojekt

Prinz Charles: "Entsetzt und gedemütigt" - Neuer Skandal um Vorzeigeprojekt

Und schon wieder gibt es Negativ-Schlagzeilen rund um Prinz Charles, 73. Rund um sein Vorzeigeprojekt "Poundbury" gibt es nun einen heftigen Skandal ...

Prinz Charles: Neuer Skandal

Das kann Prinz Charles gerade wahrscheinlich ganz und gar nicht gebrauchen: Als wäre das erste Halbjahr mit den Schlagzeilen rund um Prinz Andrew und seine Verwicklungen in den Epstein-Skandal, dem Enthüllungsbuch rund um Herzogin Meghan und Prinz Harry sowie den besorgniserregenden Gesundheitszustand seiner Mutter Queen Elizabeth II. nicht schon genug, musste sich der Thronfolger vor wenigen Wochen dann auch noch heftige Vorwürfe gegen seine "Prince's Foundation" gefallen lassen.

Wie die "Times" damals herausgefunden hatte, soll der 73-Jährige nämlich einst Bargeldspenden in Millionenhöhe aus Katar angenommen haben. Die Foundation beteuerte daraufhin, dass alles mit rechten Dingen abgelaufen sei, doch der fade Beigeschmack über die Art und Weise der Spende blieb. Und nun muss sich Prinz Charles neuem Ärger stellen!

Mieterin packt aus! Ärger in Modellstadt Poundbury

Dabei geht es ausgerechnet um das Vorzeige-Projekt des Royals: Das Dorf Poundbury bei Dorchester in der Grafschaft Dorset. Bei dem kleinen Dorf handelt es sich um eine Modellstadt zur Umsetzung der Grundsätze nachhaltiger Entwicklung und der Gestaltungsgrundsätze, die der Sohn von Queen Elizabeth II. in seinem Buch "A Vision Of Britiain" niederschrieb. Dem 73-Jährigen war und ist sein "Poundbury-Projekt", an dem er maßgeblich beteiligt war, bekanntermaßen sehr wichtig. Umso weniger erfreulich sind die aktuellen Schlagzeilen ...

Wie "Daily Mail" berichtet, soll eine Bewohnerin jetzt mit schockierenden Informationen an die Öffentlichkeit gegangen sein: Nach eigenen Angaben sei Alexandra Wilson-Jones ihrem Haus in Poundbury jetzt verwiesen worden - und zwar, weil sie zu viele Pflanzen außerhalb ihres Grundstückes gehabt hätte (HIER Bilder sehen). Sie soll sich so sehr mit dem Herzogtum zerstritten haben, dass dies ihr nun das bittere Ultimatum stellen, ihr Haus in der kleinen Gemeinschaft bis zum 27. September zu verlassen. Das Herzogtum bezeichnete sie im Interview mit dem britischen Nachrichtenportal als "Mafia" und erhob weiter schwere Vorwürfe:

Ich bin ein fantastischer Mieter. Dies ist etwas, das gerade vom Herzogtum inszeniert wurde. Ich hatte eine ausgezeichnete Beziehung zu den Vermietern und ich glaube einfach nicht, dass der Vermieter in den Streit verwickelt werden wollte.

Und weiter: "Ich bin entsetzt. Ich fühle mich total gedemütigt. Der Garten schadet niemandem, er ist sogar etwas sehr Schönes für Poundbury." 

In den Augen von Wilson-Jones habe sie nichts falsch gemacht - im Gegenteil: Ihre Pflanzen hätten den Vorstellungen von Prinz Charles dazu, wie Poundbury gestaltet sein sollte, entsprochen:

Die Pflanzen stimmen sehr gut mit den Ideologien des Prinzen von Wales überein. Ich fördere die Gartenarbeit. Ich kann nicht verstehen, warum jemand dagegen ist. Es ist ein ziemlich beliebter Punkt in Poundbury geworden und es vermehrt die Tierwelt im Hof ​​und es kurbelt die lokale Wirtschaft an, indem es mehr Menschen dazu ermutigt, Pflanzen zu kaufen – es hat eindeutig einen Welleneffekt, weil mehr Pflanzen auftauchen. Und was Seine Königliche Hoheit besonders ansprechen sollte, ist, dass es Kohlendioxid absorbiert. Der Ansatz des Herzogtums ist sehr kurzsichtig. Sie sind sich der wunderbaren Wirkung von Gemeinschaftsgärten nicht bewusst, und deshalb habe ich immer darauf gedrängt, dass der Prinz sich diesbezüglich einmischt.

Ob Prinz Charles das nun tun wird, um weitere Negativ-Presse zu vermeiden, wird sich wohl noch zeigen.

Verwendete Quellen: Daily Mail

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