Prinz Harry: Abschied aus den USA?

Prinz Harry: Abschied aus den USA? Statement wirft Fragen auf

Prinz Harry, 37, hat sich wieder einmal in einem TV-Interview zu Wort gemeldet. Der Herzog von Sussex nutzte die Gelegenheit, um gegen seine Familie auszuteilen. Doch nicht nur seine Aussagen über die Queen, 95, lässt tief blicken.

  • Prinz Harry hat die Königsfamilie mit seinen Aussagen in diversen Interviews in Aufruhr versetzt
  • Nun meldet sich der Herzog von Sussex erneut im TV zu Wort
  • Noch vor Ausstrahlung des Gesprächs sorgt ein kurzer Clip für Wirbel

Prinz Harry: Neuer Interviewhammer?

Prinz Harry hat es seiner Familie im vergangenen Jahr alles andere als einfach gemacht. In seinem Skandalinterview mit Oprah Winfrey bekamen vor allem sein Vater Prinz Charles und sein Bruder Prinz William ihr Fett weg, einige Wochen später legte er in einem Podcast noch einmal nach.

Es gebe "genetischen Schmerz" in der Königsfamilie, für den auch Prinz Philip und die Queen selbst verantwortlich seien, so der Herzog von Sussex. Fans der Royals reagierten empört. Kein Wunder also, dass seitdem jedes öffentliche Statement von Harry besonders genau analysiert wird.

Und nun ist es wieder so weit: In wenigen Stunden wird ein Interview ausgestrahlt, das Harry der "Today"-Show im Rahmen der "Invictus Games" gegeben hat. Und ein kurzer Trailer zeigt bereits: Auch dieses Gespräch hat es ganz schön in sich

Klartext von Harry! So geht es der Queen

Zunächst spricht Harry in dem kurzen Trailer von seinem Geheimtreffen mit der Queen. Bei ihrer Europareise zu den "Invictus Games" hatten Meghan und er der Monarchin einen Besuch abgestattet, der sehr positiv verlaufen sein soll. Harry erzählt, dass sie Tee mit Queen Elizabeth II. tranken und es sehr schön gewesen sei, wieder einmal mit ihr zu sprechen. "Sie ist in großartiger Verfassung", so der Herzog von Sussex über die Queen.

Doch eine weitere Aussage in Harrys Antwort lässt aufhorchen. Denn nachdem er von seiner Begegnung mit der Königin erzählt hat, beginnt Harry von seinem Leben in den USA zu schwärmen. Und dabei ist es vor allem ein Satz, der stutzig macht.

Mein Zuhause … Im Moment sind das die Vereinigten Staaten und es fühlt sich auch wirklich danach an.

Dass Harry und Meghan sich in den USA ein neues Leben aufbauen wollen und keine Rückkehr nach Großbritannien planen, war eigentlich beschlossene Sache - dachte man zumindest. Doch Harrys Wortwahl stellt all das nun infrage. Denn der Prinz betont ganz klar, dass er die USA nur "im Moment" als sein Zuhause ansieht.

Wollen die Sussexes sich damit etwa doch noch ein Hintertürchen für eine Rückkehr in Harrys Heimat offenhalten? Immerhin wird schon länger darüber spekuliert, dass Charles, wenn er denn einmal König ist, seinem jüngsten Sohn durchaus erlauben könnte, was die Queen ihm verboten hat: Als "Teilzeitroyal" in die Familie zurückzukehren, der zwar durchaus öffentliche Aufgaben wahrnimmt, aber gleichzeitig Privatperson sein kann, wann immer er das wünscht.

Ob es dazu kommt, steht momentan noch vollkommen in den Sternen, doch für Harry scheint eine Rückkehr nach Großbritannien alles andere als ausgeschlossen zu sein, wie diese Aussage zeigt.

Williams und Kates Entscheidung spricht Bände

Fest steht: Auch wenn Harry sich für eine Rückkehr nach Großbritannien entscheiden sollte, steht ihm eine Menge Arbeit bevor, um die Beziehung zu seiner Familie wieder zu reparieren. Denn auch wenn die Queen ihn offensichtlich jederzeit wieder mit offenen Armen aufnehmen würde, scheint das nicht für alle Mitglieder der Familie zu gelten.

Über Harrys Beziehung zu Prinz Charles ist nach wie vor nichts Genaues bekannt. Und ein Insider enthüllte gegenüber der "Us Weekly", Prinz William und Herzogin Kate seien "nicht anwesend" gewesen, als Harry und Meghan sich mit der Queen trafen. Laut "Daily Mail" war die Familie zum Skilaufen in den französischen Alpen und kam erst am Wochenende, rechtzeitig für den Ostersonntag-Gottesdienst, zurück.

Dafür, dass sich das Verhältnis der Sussexes und der Cambridges deutlich verbessert hätte, spricht das nicht. Hatten Harry und Meghan ihren Besuch in England absichtlich so gelegt, dass sie William und Kate verpassten? Vor der Königsfamilie liegt also nach wie vor ein langer anstrengender Weg, wenn sei sich eines Tages wirklich wieder miteinander versöhnen wollen.

Verwendete Quellen: Today-Show, "Us Weekly", "Daily Mail"

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