Sarah Ferguson: Ex-Lover packt aus - "Habe sie geliebt"

"Fergie" Sarah Ferguson: Ex-Lover packt aus - "Habe sie geliebt"

Sarah Ferguson, 63, den meisten Royal-Fans besser bekannt als "Fergie", war besonders in den 90ern durch ihre Skandale berühmt-berüchtigt. Einer ist durch "The Crown" wieder ins Zentrum des Interesses gerückt: der Zehenlutsch-Eklat. Nun kommen neue pikante Details ans Licht - und zwar durch den "Zehenlutscher" selbst ...

Anfang der 90er wurde Fergie zum "Palast-Schreck"

Auch wegen ihrer unkonventionellen Art galt die heute 63-Jährige als enge Vertraute von Prinzessin Diana. Seit der Scheidung von ihrem Ehemann Prinz Andrew 1996 verlor Fergie jedoch ihren königlichen Rang "Her Royal Highness" und trägt seitdem lediglich noch den Höflichkeitstitel Duchess of York. Doch noch in den 80ern und 90ern spielte die Mutter von Prinzessin Beatrice und Eugenie eine bedeutende Rolle - und zwar nicht nur in der königlichen Familie, in die sie Schwung bringen sollte, sondern auch in der Klatschpresse.

Während heute ihr Ex-Mann Andrew durch den Sex-Skandal um Jeffrey Epstein das schwarze Schaf in der Familie ist, so galt Anfang der 90er noch die Rothaarige als "Palast-Schreck". Auch in Staffel 5 von "The Crown" ist zu sehen, wie pikante Bilder der Duchess of York bei Königin Elizabeth II. für Stirnrunzeln sorgen.

Was war passiert? 1992 geriet die Ehe von Prinz Andrew und Sarah Ferguson in die Krise, und Sarah wurde oft mit anderen Männern gesehen. Im März 1992 folgte dann die Trennung von Fergie und Andrew. Einige Monate dann der Paukenschlag: Die Boulevardpresse veröffentlichte pikante Bilder, auf denen der amerikanische Finanzmanager John Bryan Sarahs Fuß küsste. 1996 ließen sich Prinz Andrew und Sarah dann scheiden. 

Nun, 30 Jahre später, hat eben dieser John Bryan mit der "Daily Mail" das erste Mal über seine Affäre mit Fergie und die skandalösen "Zehenlutsch"-Fotos gesprochen, nach deren Veröffentlichung Prinz Philip Fergie aus dem Königshaus verbannte.

Prinz Andrew und Sarah Ferguson Hochzeits-Kuss 1986
© dpa picture alliance
Sarah Ferguson und Prinz Andrew bei ihrer Hochzeit 1986. Sechs Jahre später trennten sie sich. 

Sarah Fergusons Ex-Affäre: "Ich habe sie damals geliebt und bewundere sie heute"

Die Bilder (hier ansehen) wurden von einem Paparazzo mit Teleobjektiv in Süd-Frankreich gemacht, wo Fergie mit ihren Töchtern Beatrice und Eugenie sowie Lover Bryan urlaubte. Am Pool sonnte sie sich Oben-ohne, während Bryan ihr die Füße küsste.

Der heute 67-Jährige behauptet jetzt, es sei alles total unschuldig gewesen. Er habe mit Fergies Töchtern "Aschenputtel" gespielt und habe ihrer Mama deshalb die Füße geküsst. Von Schmuddel-Aufnahmen will der damalige Lover nichts wissen. Im Gegenteil: Er findet die Bilder sogar sehr geschmackvoll.

Aber der Reihe nach. Der millionenschwere Geschäftsmann und Fergie hatten sich durch gemeinsame Bekannte in London kennengelernt.

Die Anziehung war gegenseitig - und augenblicklich,

schildert er der "Daily Mail" im Exklusiv-Interview grinsend und ergänzt nostalgisch: "Ich habe sie damals geliebt und bewundere sie heute."

Ex-Lover packt aus: "Das war Südfrankreich, um Himmels Willen"

Das Paar sei mit den beiden Kleinkindern Beatrice und Eugenie - damals zwei und vier Jahre alt - in einer riesigen Privat-Villa mit einem großen Grundstück gewesen, "um unsere absolute Privatsphäre zu gewährleisten". Die beiden hätten den Kindern im Pool das Schwimmen geübt. 

Ja, Sarah war Oben-ohne, aber das war Südfrankreich, um Himmels Willen. Und wir waren im Privaten - zumindest dachten wir das. Wir waren mit den Kindern zusammen, hatten eine tolle Zeit. Wir haben spaßige Spiele gespielt, Fantasie-Spiele. An diesem Tag haben wir 'Aschenputtel' gespielt und ich sagte: Kommt, lasst uns Mamis Zehen küssen! Es war Teil des Spiels. Ich habe es zuerst gemacht, und ich glaube, eins der Mädchen - wahrscheinlich Beatrice - hat es auch gemacht.

Weiter schwelgt Bryan in Erinnerungen, sagt:

Es war total unschuldig. Ein wunderschöner Familien-Moment der Liebe. 

"Was in Gottes Namen könnten wir getan haben, das 8 Millionen Pfund wert ist?"

Das sahen die britische Öffentlichkeit und das Königshaus damals anders - denn in diesem intimen Moment drückte ein Paparazzo ab und verkaufte die Bilder für 8 Millionen Pfund (ca. 9,2 Millionen Euro) an eine britische Tageszeitung. Der 67-Jährige habe noch gerichtlich versucht, die Veröffentlichung der pikanten Bilder zu stoppen - ohne Erfolg.

Das war der Zeitpunkt, als der Albtraum begann,

so Bryan rückblickend.

"Sie haben etwas so Unschuldiges sexualisiert"

Als die Fotos dann erschienen, sei er zunächst noch erleichtert gewesen. "Als ich erfuhr, dass es da draußen Bilder gab, um die ein Bieter-Krieg entbrannt war, war meine Angst, dass jemand im Haus Kameras platziert hatte. Ich dachte: 'Was in Gottes Namen könnten wir getan haben, das 8 Millionen Pfund wert ist?'" Das Letzte, was ihm in den Sinn gekommen sei, sei das gemeinsame Cinderella-Spiel mit Beatrice und Eugenie gewesen. Doch dann habe er die Geschichte gelesen, "und es war eine verdrehte, kranke Geschichte. Sie haben etwas so Unschuldiges sexualisiert. Das war der scheußlichste Teil davon."

Schwerer Vorwurf gegen das Königshaus: Wurde die Veröffentlichung der Fotos schweigend in Kauf genommen?

Auch heute - 30 Jahre später - hat der einstige Geliebte von Fergie noch ein Hühnchen mit dem Palast zu rupfen - denn Bryan ist immer noch sauer, dass die Royals ihn nicht bei seinem rechtlichen Kampf gegen die Veröffentlichung der Paparazzi-Fotos unterstützten. "Im Palast wurden die Messer gegen Sarah gewetzt", ist sich der 67-Jährige sicher. 

"Meiner Meinung nach scheiterte meine Unterlassungsklage vorm hohen Gericht wegen der mangelnden Unterstützung vom Buckingham Palast. Sie hätten ihren Job machen und Sarah unterstützen sollen." Denn, so erklärt es der Ex-Freund Fergies, in der Welt des britisches Gesetzes sei Schweigen von den Royals gleichbedeutend mit der Botschaft: "Es ist okay."  

Die Konsequenzen für seine Geliebte seien niederschmetternd gewesen, da ihr damals vorgeworfen wurde, die Queen im Stich zu lassen.

Trotz des Skandals blieben Sarah Ferguson und John Bryan vier Jahre lang liiert und sind auch heute noch gut befreundet. 

Verwendete Quellen: Daily Mail

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