Wolfgang Petry wusste von nichts: Achim Petry war in Untersuchungshaft
Mit der "Hölle" ist Wolfgang Petry (74) bekanntlich vertraut. Doch in seinen schlimmsten Träumen malte sich der Schlagerstar wohl nicht aus, dass sein eigener Sohn einst in ihr schmorte. Aber von vorn! In einem Podcast-Gespräch mit Lucas Cordalis (58) und Joelina Drews (30) legte Achim Petry (51) eine krasse Beichte ab. Als er aufgefordert wurde, eine "peinliche Situation" in seinem Leben zu schildern, ließ "Wolles" Sprössling die Katze aus dem Sack:
Es gibt Geheimnisse, die noch nicht mal mein Vater weiß. Ich war mal in U-Haft.
Da waren wohl nicht nur Drews und Cordalis schockiert, die mit Achim eine Band haben.
Achim offenbart: "War eine Zeit, in der ich mit dem Ruhm meines Vaters nicht klarkam"
Auch Wolfgang Petry dachte bestimmt, als er von dem Geständnis erfuhr: "So ein Wahnsinn!" Im Podcast selbst und in einem späteren Interview mit "Bild" schilderte Petry junior die Hintergründe. Das Drama begann, als er 18 oder 19 Jahre alt war: "Das war eine Zeit, in der ich mit dem Ruhm meines Vaters nicht klarkam und drohte, im Leben in eine falsche Richtung abzudriften."
Achim Petry ließ sich in die Machenschaften eines Freundes verwickeln, der mit Marihuana dealte, und erledigte für ihn kleinere Kurierdienste. Doch eines Tages bekam der Freund kalte Füße und fürchtete, dass die Polizei ihn in seiner Wohnung erwartete. So schickte er seinen Laufburschen Achim vor, der tatsächlich den Beamten in die Arme lief. Der nächste Akt des Dramas spielte sich auf dem Revier ab: "Da wurde ich verhört, aber ich habe nichts gesagt, was meinen Kumpel belasten könnte."
Um seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, sperrten die Polizisten den Teenager in eine Zelle: "Das war eine krasse Erfahrung. Es war unglaublich langweilig und trostlos, und ich hätte es keinen Tag länger in der Zelle ausgehalten." Hölle, Hölle, Hölle! Doch die Tortur dauerte nur 48 Stunden: "Zum Glück hat sich mein Kumpel dann gestellt, und ich wurde entlassen." Die Polizei hatte auch Achims Eltern aufgesucht, aber nur seine Mutter Rosemarie (70) angetroffen. Diese verbarg das Ganze vor ihrem Mann Wolfgang, um ihn zu schonen.
Rund drei Jahrzehnte später ist er nun auf dem Laufenden. Wie "Wolle" auf die Beichte seines Sohnes reagierte, ist nicht bekannt. Doch für Achim war der kurze Abstecher ins Fegefeuer eine Lehre fürs Leben: "Wäre ich damals nicht im Knast gelandet, wäre ich vielleicht weiter in die falsche Richtung abgedriftet."
Dieser Artikel von S. B. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Woche der Frau" - jede Woche neu am Kiosk!
Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit
Dass Achim Petry dieses pikante Jugendgeheimnis nach rund 30 Jahren nun ausgerechnet in einem öffentlichen Podcast ausplaudert, dürfte am heimischen Küchentisch der Familie Petry sicherlich für Gesprächsstoff gesorgt haben. Doch so schockierend die Schlagzeile im ersten Moment auch klingt: Die Geschichte zeigt vor allem, wie schnell Jugendliche in die falsche Bahn geraten können, wenn sie mit dem extremen Ruhm der Eltern überfordert sind. Umso beachtlicher ist Achims heutige Reflektion auf diese Zeit. Anstatt die 48 Stunden in der Zelle zu verharmlosen, sieht er den kurzen Aufenthalt im Knast als den bitter nötigen Warnschuss, der ihn damals vor Schlimmerem bewahrt hat. Dass Mama Rosemarie ihren Ehemann Wolfgang damals schonen wollte und das Ganze verschwieg, ist eine klassische Mutter-Reaktion – heute, drei Jahrzehnte später, kann "Wolle" über die Jugendsünde seines längst erwachsenen Sohnes vermutlich nur noch den Kopf schütteln.








